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Einführung neuer Funktionen und Markterweiterung für die MINI App in März 21
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Der digitale Begleiter für MINI Fans: aktualisierte MINI App mit neuen Funktionen

Die Entwicklung der im Juli 2020 neu eingeführten MINI App schreitet weiter mit Hochdruck voran. Mit nochmals erweitertem Funktionsumfang steht die wichtigste Schnittstelle zwischen Smartphone und Fahrzeug zusätzlich zu den bisherigen 33, vornehmlich europäischen Märkten ab sofort auch in den USA, Russland, Japan und Australien sowie weiteren 17 Ländern und ab April 2021 auch in China zur Verfügung – und damit jetzt auf fünf Kontinenten. Ermöglicht werden der schnelle inhaltliche Ausbau der MINI App und das hohe Rollout-Tempo durch die innovative skalierbare und universelle Software-Architektur. Diese ist das Ergebnis einer kompletten Inhouse-Entwicklung auf Basis von Flutter, einem Open-Source-UI-Entwicklungs-Kit von Google für die Programmiersprache Dart. Mit insgesamt 300 Mitarbeitern verfügt die BMW Group nach Google über eines der größten Flutter-/Dart-Entwicklungsteams weltweit.

Die MINI App steht sowohl für iOS- wie auch Android-Betriebssysteme zur Verfügung und kann über den Apple App Store bzw. den Google Play Store kostenlos heruntergeladen werden. Als neue universelle Schnittstelle zum Fahrzeug bietet die MINI App jederzeit Informationen über den Fahrzeugzustand. Außerdem ermöglicht sie verschiedene Remote-Funktionen wie zum Beispiel das Orten des Fahrzeugs sowie das Ver- und Entriegeln der Türen. 
 
Reiseziele können vom Smartphone direkt an das Navigationssystem des Fahrzeugs gesendet werden. Gegenüber ihrem Vorgänger, der bisher angebotenen MINI Connected App, verfügt die neue MINI App auch über einen erweiterten Funktionsumfang für elektrische Fahrzeuge. So erhalten die Kunden beispielsweise detaillierte Informationen über die elektrische Reichweite, den Ladestatus und die Ladehistorie. Mit Hilfe des Lade- und Klima-Timers der App lässt sich zudem der Ladevorgang optimieren, indem bestimmte Zeitfenster und Abfahrtszeiten definiert werden. Darüber hinaus kann der Fahrzeuginnenraum vorkonditioniert werden (beispielsweise durch Heizen im Winter oder Kühlen im Sommer), um den Komfort zu steigern. 
 
Mit der MINI App hält jetzt auch Amazon Alexa Einzug in Fahrzeuge ab Modelljahr 2019. Nachdem Kunden ihr Amazon-Konto in der App verknüpft haben, lässt sich der Sprachdienst mit dem Aktivierungswort „Alexa“ oder per Knopfdruck im Fahrzeug nutzen. So ist es beispielsweise möglich, per Sprache Musik abzuspielen, Nachrichten abzurufen, kompatible Smart-Home-Geräte zu steuern und auf Tausende Skills zuzugreifen.
 
Schließlich ermöglicht die MINI App den direkten Kontakt zum MINI Service Partner und bietet Kunden stets die Übersicht über die Serviceanforderungen ihres Fahrzeugs.

Eigene, komplett inhouse entwickelte Software-Architektur ermöglicht hohes Tempo bei der Entwicklung neuer Inhalte und beim Rollout in die weltweiten Märkte
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MINI App – eine Inhouse-Entwicklung mit konsequentem Einsatz modernster Technologien und Komponenten großer Tech-Player.

Die MINI App ersetzt als Neuentwicklung die bisherige MINI Connected App ab Juli 2021 vollständig und bildet eine technologisch zukunftsfähige Basis. Dazu trägt maßgeblich ihre skalierbare universelle Architektur bei, die auch zukünftige Anforderungen unterstützt. Neue Funktionen und Kundenwünsche können somit leicht implementiert werden. Das ermöglicht zudem eine ständige Weiterentwicklung mit mehreren Aktualisierungen pro Jahr, sodass die Funktionalität kontinuierlich ausgebaut wird. Der modulare Ansatz bietet noch weitere Vorteile: Die App-Plattform lässt sich problemlos für weitere Marken innerhalb der BMW Group nutzen und kann ferner für verschiedenste Sprach- und Infrastrukturvarianten sowie Fahrzeug- und Bordnetzgenerationen genutzt werden.
 
„Die neue App-Plattform legt den Fokus auf die drei Säulen Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit“, erklärt Dr. Nicolai Krämer, Vice President Offboard Platform BMW Group. „Sie stellt markenübergreifend und auf Basis von Rückmeldungen und Nutzungsverhalten unserer Kunden ein konsistent gestaltetes Set an Funktionen zur Verfügung. Durch den gezielten Einsatz von Industriestandards und die Einbindung in die weltweite Software-Community können wir uns auf die technischen Kernthemen konzentrieren, die unsere Produkte und Dienste sinnvoll erweitern.“

Der digitale Begleiter für MINI Fans: aktualisierte MINI App mit neuen Funktionen.
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Die Software-Plattform für die neue MINI App läuft innerhalb der BMW Group unter der Bezeichnung Mobile 2.0 App Core. Sie wurde komplett inhouse entwickelt und setzt konsequent auf moderne Technologien und einen breiten Technologie-Stack, also ein Datenökosystem mit verschiedenen Komponenten der bekannten großen Tech-Player. Dank des Flutter-Frameworks, eines Open-Source-UI-Entwicklungs-Kits von Google, und der in der Programmiersprache Dart geschriebenen Cross-Plattform unterstützt die neue MINI App die Betriebssysteme iOS und Android mit einer einheitlichen Codebasis. Zugleich wurde mit MS Azure von Microsoft eine Entwicklungsumgebung mit einer vollständigen CI/CD-Pipeline (Continuous Integration/Continuous Delivery bzw. Deployment = kontinuierliche Integration/kontinuierliche Auslieferung) für einen automatisierten Weiterentwicklungsprozess der App integriert. Auch die PaaS (Platforms as a Service), auf denen der „Backend-for-Frontend“-Architekturansatz zur Steigerung des Bedienkomforts aufbaut, stammen von Microsoft. „Backend-for-Frontend“ steht für die Möglichkeit, etwa den Funktionsumfang der App zu erweitern oder potenzielle Fehlerquellen zu eliminieren, ohne dass der Kunde nach den durchgeführten Modifikationen eine neue Version der App herunterladen muss. Auch die Cloudification spielt eine essenzielle Rolle, denn die App bietet grundsätzlich alle Funktionen, diese können je nach Fahrzeugausstattung und Marktbesonderheiten cloud-gesteuert dynamisch angezeigt werden. Viele Backend-Komponenten der neuen MINI App laufen zudem auf der Cloud-Infrastruktur Amazon Web Services (AWS).
 
„Das Flutter-Softwareentwicklungsteam der BMW Group ist nach dem Google-eigenen eines der größten weltweit“, so Dr. Nicolai Krämer. „Unsere Experten arbeiten dabei nicht nur für interne Projekte, sondern stellen im Rahmen der Flutter-Community selbst Software-Komponenten zur Verfügung.“

BMW Media / DW