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Donau-Clean-up-Mission in Rumänien: mehr als fünf Bootsladungen Müll pro Tag gesammelt
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Audi Donau-Clean-up-Mission in Rumänien: mehr als fünf Bootsladungen Müll pro Tag gesammelt

Die Audi Stiftung für Umwelt kooperiert bereits im zweiten Jahr infolge mit dem Green-Start-up everwave und dem deutschen Kosmetikhersteller BABOR BEAUTY GROUP, um in Flüssen treibenden Müll einzusammeln und so einen Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt sowie zum Schutz natürlicher Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu leisten. Dieses Jahr beteiligt sich erstmals die Ferry-Porsche-Stiftung als vierter Partner an der Aktion. Das Quartett lässt das Müllsammelboot CollectiX von everwave insgesamt fünf Wochen auf dem Olt rund um Făgăraș aufräumen.
 

Das Boot verfügt über Sensoren, die Daten zu Menge, Art und Zusammensetzung des Mülls sammeln und auswerten. Das Boot ist bereits acht Tage im Einsatz und hat in dieser Zeit rund 40 Bootsladungen Müll gesammelt, darunter vor allem Plastikflaschen, Tüten und Baumaterialien. „Dieser Müll ist eine Gefahr für Tiere, Mensch und Natur. Er zersetzt sich nur langsam über Zeit und findet dann seinen Weg als Mikroplastik in unsere Meere. Indem wir unsere Technologien auf Flüssen einsetzen, stoppen wir das Problem direkt an der Wurzel“, sagt Tilman Flöhr, CTO (Chief Technical Officer, Technischer Leiter) bei everwave, der die Mission in Rumänien begleitet. Insbesondere Plastikmüll gefährdet das Ökosystem. Kunststoffe zersetzen sich nur langsam und treiben als Mikroplastik mehrere Hundert Jahre im Wasser. Sie werden von Fischen und anderen Flussbewohnern gefressen und schädigen die Natur irreparabel.
 
Bildungs- und Informationsangebote ergänzen die Aktion. Die vier Partner wollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters über die Folgen von Umweltverschmutzung aufklären und sie dazu ermutigen, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen. Zum Start der Clean-up-Mission auf dem Olt richteten die vier Partner ein gemeinsames Plogging-Event aus – beim Joggen sammeln die Teilnehmer_innen herumliegenden und vom Wind verwehten Müll auf, um ihn fachgerecht zu entsorgen. Am 28. April wollen die vier Partner die Aktion an ihren jeweiligen Heimatstandorten in Ingolstadt, Stuttgart und Aachen wiederholen, um auch dort für die Folgen von Umweltverschmutzung für die Natur zu sensibilisieren.
 
„Aufklärung und die Weiterentwicklung neuer Technologien für den Umweltschutz sind unser Antrieb“, sagt Rüdiger Recknagel, Geschäftsführer der Audi Stiftung für Umwelt. „Wenn jede_r sich verantwortungsvoll verhält, können wir viele Probleme bereits in einem frühen Stadium erkennen und verhindern. Deshalb setzen wir auf Information und Bildung – und das an allen Tagen im Jahr. Für uns ist jeder Tag ‚Earth Day‘“.
 

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