Anzeige

Der Audi Nummer 16 fuhr allen davon
© SRO | Zoom

Blancpain 24h Spa: Audi sichert sich den Doppelsieg in den Ardennen

(Speed-Magazin) Audi ist seinem Ruf als eines der besten Ausdauersportteams durch einen Doppelerfolg bei den 24 Stunden von Spa im Rahmen der Blancpain Endurance Series gerecht geworden.

Andrea Piccini, Rene Rast und Frank Stippler gewannen im Audi Sport Performance Team Phoenix Nummer 16 vor dem Markenkollegen vom WRT Team im Audi R8 LMS Ultra Nummer 1 von Christopher Haase, Christopher Mies und Stephane Ortelli. Es war der dritte grosse Endurance Erfolg von Audi nach den Siegen bei den 24 Stunden von Le Mans und den 24 Stunden am Nürburgring.

"Es war ein hartes Rennen für uns, besonders da unsere Höchstgeschwindigkeit nicht die Beste war und wir immer ein hohes Risisko bei Überholmanövern eingehen mussten", erklärte Frank Stippler. "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und wir waren erleichtert, dass der Wagen durchgehalten hat."

Der WRT Audi kam auf Rang 2 ins Ziel
Der WRT Audi kam auf Rang 2 ins Ziel
© SRO
"Als Erstes möchte ich den Siegern gratulieren, denn sie haben einen ausgezeichneten Job gemacht", sagte Stephane Ortelli. "Ich bin sehr stolz, dass ich Teil der Audi Familie sein durfte und wir hatten mit Tom Kristensen eine Legende im Team und es war schön mit Frank Stippler das Podium zu teilen."

Über 53.000 Fans besuchten den Klassiker in dem die Fahrer und Teams gegen das Ardennenwetter, Müdigkeit und Haltbarkeit kämpfen. Das Rennen begann und endete bei schönstem Sonnenschein, während zwischendurch starker Regen Einzug hielt. Am Ende triumphierte Audi und gewann den Kampf, in dem die BMW die ersten Stunden dominierten.

Der Vita4One Racing BMW von Mathias Lauda, Greg Franchi und Frank Kechele holte sich Platz 3 trotz eines Reifenschadens in der letzten Runde, während Marc VDS Racing sich mit ihrem BMW Z4 von Markus Palttala, Bas Leinders und Maxime Martin Position 4 sicherten.

Der Vita4One BMW wurde Dritter
Der Vita4One BMW wurde Dritter
© SRO
"Es war mein erstes 24 Stundenrennen und obwohl es sehr hart war, habe ich es genossen", freute sich Mathias Lauda. "Wir wussten, dass der Wagen schnell ist und Frank Kechele hat den Wagen auf die Pole gestellt. Wir hatten die Pace zu siegen, aber wir haben zu Beginn zu viel Zeit verloren."

In der Pro-AM Klasse ging der Sieg an den AF Corse Ferrari Nummer 52 von Niek Hommerson, Louis Machiels und Andrea Bertolini. In der Gentlemen Trophy ging der Sieg an First Motorsport Belgian Porsche von Steve van Bellingen, Bert Redant, Johan Van Loo und Armand Flumal, die insgesamt auf Platz 17 von 63 Starten ankamen. In der Cup Klasse ging der Sieg an den SpeedLover Porsche 997 GT3 Cup Nummer 95 von Kevin Balthazard, Christophe Bigourie, Rik Renmans und Raf Vleugels.

Manuel Schulz