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Hayek: "Wir haben ein sehr gutes Ergebnis eingefahren"
© Reiter Engineering | Zoom

24h von Spa: Starke Leistung und Spannung von Reiter Engineering bis zur letzten Minute

(Speed-Magazin) Der Höhepunkt in der Blancpain Endurance Serie fand am vergangenen Wochenende auf der 7.004m langen Strecken im belgischen Spa-Francorchamps statt. Teams aus aller Welt waren mit 67 Fahrzeugen angereist, um bei diesem Spektakel dabei zu sein. Das Reiter Engineering Team war mit einem Lamborghini Gallardo LP600+ und vier Piloten an die Strecke gekommen: Marc A. Hayek (CEO und Präsident von Blancpain , CHE), Peter Kox (NLD), Jos Menten (NLD) und Albert von Thurn und Taxis (DEU).

Bereits beim Qualifying zeigte sich, dass es bei diesem Rennen spannend und knapp werden wird. Allein zwölf Fahrzeuge zeiteten sich innerhalb einer Sekunde auf die vorderen Plätze. Peter Kox (NLD) holte für das Team von Hans Reiter (Reiter Engineering, DEU) P7 in der Gesamtwertung und somit die vierte Startreihe in diesem starken Fahrerfeld. In der Pro-Am-Wertung, in der das Team eingeschrieben war, bedeutete dies Startplatz 3.

Die für Freitag geplante Super-Pole-Entscheidung wurde wegen Unwetter abgesagt. Bei der Super-Pole sollten die 20 Besten aus dem Qualifying noch einmal antreten, um ihren Startplatz für den Rennstart herauszufahren. Somit wurden die Zeiten aus dem Qualifying für die Startaufstellung verwendet.

Hans Reiter (Teamchef):
Hans Reiter (Teamchef): "Das war für uns ein perfektes Wochenende"
© Reiter Engineering
Unter trockenen Bedingungen fanden dann die gut besuchte Startaufstellung und der Start des Rennens um 16 Uhr statt. Jedoch ließ der Starkregen nicht lange auf sich warten, Unfälle und mehrere lange Safety-Car-Phasen (insgesamt 16) unterbrachen den Rhythmus der Piloten und der Teams immer wieder.

Das Team war von Anfang an bei der Spitzengruppe dabei und führte mehrere Stunden die Pro-Am-Wertung an. Die Piloten konnten mit den erschwerten Bedingungen auf der Strecke, die teilweise überflutet wurde, sehr gut umgehen und hielten den Gallardo problemlos auf der Strecke.

Kurz nach Mitternacht musste der Rennwagen wegen einer gebrochenen Radmutter und später wegen eines defekten Radlagers an die Box und verlor dadurch viele Platzierungen. In der Gesamtwertung befand sich das Team nach den Reparaturen auf P22, konnte sich aber bis zum Sonnenaufgang wieder auf P9 (P4 in der Pro-Am-Wertung) vorkämpfen und sich dort im vorderen Feld sehr gut behaupten.

Kurz vor Ende gab es nochmals einen Schreckmoment, als Marc A. Hayek, der den letzten Stint fuhr, über Funk durchgab, dass er mit einem Teil kollidierte, das sich auf der Strecke befand. Sicherheitshalber fuhr der Schweizer an die Box und wurde nach Begutachtung des Lamborghini mit einem defekten Frontsplitter für die letzten Runden wieder auf die Strecke geschickt.
Der Gallardo mit der Startnummer #24 überfuhr dann um 16 Uhr zum Ende des Rennens die Zielgerade auf P6 (P11 gesamt).

Reiter Engineering / J. Weiss