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Reiter Engineering auf P6 in der Pro-Am-Wertung
© Reiter Engineering | Zoom

24h von Spa: Reiter Engineering Stimmen nach dem Rennen in Spa

(Speed-Magazin) Teams aus aller Welt waren mit 67 Fahrzeugen angereist, um bei dem 24h Spa Spektakel dabei zu sein. Reiter Engineering war von Anfang an bei der Spitzengruppe dabei und führte mehrere Stunden die Pro-Am-Wertung an. Die Piloten konnten mit den erschwerten Bedingungen auf der Strecke, die teilweise überflutet wurde, sehr gut umgehen und hielten den Gallardo problemlos auf der Strecke. Kurz vor Ende gab es einen Schreckmoment, als Marc A. Hayek, der den letzten Stint fuhr, über Funk durchgab, dass er mit einem Teil kollidierte, das sich auf der Strecke befand. Sicherheitshalber fuhr der Schweizer an die Box und wurde nach Begutachtung des Lamborghini mit einem defekten Frontsplitter für die letzten Runden wieder auf die Strecke geschickt. Der Gallardo mit der Startnummer #24 überfuhr dann um 16 Uhr zum Ende des Rennens die Zielgerade auf P6 (P11 gesamt).

Marc A. Hayek: „Es war ein tolles Rennen und wir haben ein sehr gutes Ergebnis eingefahren, obwohl wir kleine technische Probleme und schlechtes Wetter hatten. Das Team hat eine super Arbeit geleistet und hat die notwendigen Reparaturen enorm schnell und konzentriert erledigt.“

Peter Kox: „Ich hatte einen guten Start und konnte im Spitzenfeld gut mitfahren. Für uns war es sehr wichtig, ins Ziel zu kommen und das haben wir mit einem tollen Ergebnis auch geschafft. Wir sind nur ein kleines Team und müssen gegen die großen anderen Hersteller kämpfen und das hat gut geklappt. Die Mannschaft hat top gearbeitet und das Fahrzeug kam sehr gut vorbereitet an die Strecke. Hans (Reiter) war Renn-Ingenieur und hat auch die Strategie entwickelt. Das war perfekt und hat bis zum Ende gut geklappt.“

Jos Menten: „Wir sind gut ins Rennen gegangen und wir wussten, dass wir eine gute Platzierung erreichen, wenn wir bis zum Ende durchkommen. Im Nachhinein gesehen hatten wir sogar gute Chancen auf einen Podestplatz und konnten zeigen, dass der Lamborghini nicht nur bis zum Ende hält, sondern auch konkurrenzfähig ist. Kleinigkeiten haben uns ein paar Plätze gekostet, aber wir werden im nächsten Jahr wieder kommen und stärker sein.“

Albert von Thurn und Taxis: „Es war eine tolle Erfahrung, mein erstes 24h-Rennen. Anfangs war ich skeptisch. Man ist es einfach nicht gewöhnt, dass so viele Autos unterwegs sind und man auch so viele Autos überholen muss. Allein das schon ist eine Herausforderung, das zu tun, ohne dass man zu viel Zeit verliert. Wir waren konkurrenzfähig und konnten den Profis absolut Paroli bieten. Ein 24h-Rennen ist eine ganz andere Erfahrung, es geht hier nicht darum ständig zu pushen, sondern darum, dass man das Auto 24h schnell bewegt, ohne es über die Maßen zu beanspruchen. Hans (Reiter) hatte eine sehr gute Strategie und das Team hat diese einwandfrei umgesetzt. Großes Lob!“

Hans Reiter (Teamchef): „Das war für uns ein perfektes Wochenende. Es hat mich durchaus überrascht, auf welch hohem Niveau wir konstant mitgefahren sind. Nach den ersten 6 Stunden waren wir in Führung gelegen, das hat gezeigt, welchen Speed wir hatten. Keiner hat einen Fehler gemacht, weder Fahrer noch die Mannschaft und alle haben ein dickes Lob verdient. Wir hatten zwei Technikprobleme, das war schade, aber daran werden wir arbeiten, dass so etwas nicht mehr passiert, dann sind wir absolut siegfähig.“

Reiter Engineering / J. Patric