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Die 24h Spa werden nicht in die Geschichte von ProSpeed eingehen
© Prospeed-Competition | Zoom

24-Stunden-Rennen Spa: ProSpeed Competition belegt die Position 13 und 20

(Speed-Magazin) Durch die Endpositionen 13 und 20 werden die 24 Stunden von Spa nicht in die Geschichte von ProSpeed Competition eingehen. Doch alleine durch die Teilnahme an einem der prestigeträchtigsten belgischen Rennen nahm es ProSpeed Competition mit den besten europäischen Teams auf.

Es war ein Spektakel, dass durch den Kampfgeist des Teams aus Liege geprägt war. Der Porsche 911 GT3-R, gefahren von Goossens, Maassen und Hennerici hielten zur Mittagszeit Platz 6. Das Quartett Van Splunteren/Soulet/Derdaele/Bouvy

Goossens:
Goossens: "Der Wettkampf wird immer komplexer"
© Prospeed-Competition
steigerte seine Leistung kontinierlich in den Doppelstints, doch unglücklicherweise konnten sie dadurch nicht den Zeitverlust ausgleichen, den beide Teams durch Antriebsprobleme respektive Aufhängungsschäden durch wiederholte Berührungen mit langsamen Konkurrenten erlitten.

Weder die verrückten Wetterbedingungen noch mechanische Probleme oder die Müdigkeit schafften es die beiden Porsche 911 GT3-R von ProSpeed Competition nieder zu ringen und so erreichte das Team sein Hauptziel, die 24 Stunden von Spa zu beenden. Derweil konnte Frederic Bouvy in der BRCC einen Sieg holen und verbesserte dadurch die Laune des Teams.

Rudi Penders, Teamchef: "Wenn man die Wetterbedingungen mit der Pace der neuesten GT3 verknüpft zählten diese 24 Stunden von Spa zu den härtesten Events an denen ProSpeed Competition teilgenommen hat. Wir müssen besonders hervorheben, welche physische Leistung die Fahrer und die Mechaniker erbracht haben."

Marc Goossens: "Die Jahre ziehen vorbei und der Wettkampf wird immer komplexer. Man muss diesen Schlussspurt von 7 Uhr an einmal erlebt haben, um die Leistung der Fahrer schätzen zu können. Bei dieser Pace bedeutet die kleinste Schwäche

Bouvy holte einen Sieg und verbesserte die Laune des Teams
Bouvy holte einen Sieg und verbesserte die Laune des Teams
© Prospeed-Competition
eines Fahrers bereits einen grossen Zeitverlust."

Maxime Soulet: "Die Herausforderung ist gewaltig. Paul, Dylan, Ferderic und ich waren darauf vorbereitet eine gute Leistung zu zeigen. Doch ein Elektronikproblem hielt uns zu Beginn zurück und wir mussten gleich aufholen. Zu einer Zeit sind wir durch die Hölle gegangen."

Frederic Bouvy: "In Sachen Ergebnisse verlief das Wochenende durch einen Sieg und ein Podium unseren Erwartungen entsprechend. Es ist wirklich schade, dass das Ergebnis keinen grossen Unterschied in der Meisterschaft macht."

Raphael Berlitz