Anzeige

Der BMW M4 GT4 von MRS GT-Racing hört auf den Namen George
© ADAC Motorsport | Zoom

Red Bull Ring: ADAC GT4 Germany-Fahrerlagerradar

Eine starke Leistung in der Trophy-Wertung, die Rückkehr des Champions oder der Name des Rennwagens. Das war in der ADAC GT4 Germany noch alles los.

Kleiner Bruder von Schlumpfine: Der BMW M4 GT4 von Alesia Kreutzpointner (21/Töging am Inn) und Jacqueline Kreutzpointner (21/Töging am Inn, beide MRS GT-Racing) hat einen eigenen Namen. "Wir haben das Fahrzeug George getauft. Da wir zwei Mädels sind, haben wir uns dementsprechend für einen männlichen Namen entschieden", klärte Jacqueline Kreutzpointner auf. "Die MRS GT-Racing-Teamkollegen aus dem ADAC GT Masters nennen ihren BMW M6 GT3 aufgrund der blauen Farbe Schlumpfine. Unser George ist somit Schlumpfines kleiner Bruder."
 
Ein Zehntel des ADAC GT Masters: Das ADAC GT Masters feierte auf dem Red Bull Ring ein ganz besonderes Jubiläum. Die "Liga der Supersportwagen" absolvierte ihr 200. Rennen seit Seriengründung im Jahre 2007. Die 2019 gestartete ADAC GT4 Germany kommt mittlerweile auf exakt 20 Wertungsläufe und hat somit genau zehn Prozent der größeren Partnerserie erreicht. KTM und Mercedes-AMG schafften bislang sechs Siege in der ADAC GT4 Germany. BMW und McLaren gewannen dreimal. Porsche hat zwei Triumphe auf dem Konto.
 
Auftritt beim Ardennen-Klassiker: Gabriele Piana (34/ITA, Hofor Racing by Bonk Motorsport) tauscht am kommenden Wochenende den BMW M4 GT4 gegen einen Mercedes-AMG GT3 ein. Piana ist der einzige Pilot aus der ADAC GT4 Germany, der bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps teilnimmt. "Ich freue mich riesig auf das Rennen, denn Spa ist einer der ganz großen Langstrecken-Klassiker. Ich starte dort bereits das vierte Mal in Folge", so Piana. "Die Fahrt in die Top Zehn wäre super. Wir schauen jedoch nicht wirklich auf die Gesamtwertung. Das Ziel ist der Sieg in der Silber-Klasse."
 
Champion zurück: Auf dem Red Bull Ring absolvierte Mads Siljehaug (24/NOR) einen Gaststart in der ADAC GT4 Germany und pilotierte einen McLaren 570S von Dörr Motorsport. Der Norweger ist amtierender Meister der ADAC GT4 Germany, war 2020 bislang jedoch in einem KTM X-Bow GT4 Evo in Nordamerika im Einsatz. "Es war sehr schön, wieder in der ADAC GT4 Germany mit dabei zu sein. Ich habe im Paddock viele bekannte Gesichter getroffen und mich richtig wohl gefühlt. Hoffentlich komme ich bald wieder für weitere Rennen zurück", strahlte Siljehaug. Im ungewohnten McLaren lief es für den Champion richtig gut. In Lauf eins kam er gemeinsam mit Christer Jöns (33/Ingelheim) auf Platz sechs. Rennen zwei beendete das Duo auf der vierten Position.
 
Starke Trophy-Performance: Marcus Suabo (51/Malsch, DLV-Team Schütz Motorsport) konnte auf dem Red Bull Ring in der Trophy-Wertung überzeugen. Im Rennen am Samstag gelang dem schnellen Gentleman gemeinsam mit Marvin Dienst (23/Lampertheim) der Sieg. Am Sonntag rundete Trophy-Platz zwei das Wochenende ab. "Marvin und das Team rund um Christian Schütz haben auf dem Red Bull Ring wieder einmal einen herausragenden Job gemacht. Dafür danke ich ihnen wirklich sehr", freute sich Suabo über das Ergebnis. "Ich habe viel Spaß in der ADAC GT4 Germany. Es ist einfach eine tolle Meisterschaft."

ADAC Motorsport / DW