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Theo Nouet und Jan Marschalkowski im Zakspeed Mercedes wollen die Meisterschaftsentscheidung offen halten
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Imposantes Starterfeld beim Semi Finale der ADAC GT4 Germany

Der Titelkampf in der ADAC GT4 Germany nimmt Fahrt auf! Beim vorletzten Rennwochenende der Saison 2021 am kommenden Wochenende stehen 33 Fahrzeuge von insgesamt acht verschiedenen Herstellern in der Starterliste. Dabei erstmals Toyota mit einem GR Supra. Der Dreikampf um den Meistertitel an der Tabellenspitze geht dabei in die entscheidende Phase. Michael Schrey/Gabriele Piana im BMW M4 kommen als Tabellenführer (170 Punkte) nach Hockenheim. Mit fünf Siegen aus den ersten acht Saisonrennen kann das BMW-Duo auf einen Vorsprung von 35 Zählern auf das Zakspeed-Mercedes Duo Jan Marschalkowski/Theo Nouet blicken. „Ich bezweifle, dass wir schon in Hockenheim über die Meisterschaft  jubeln können. Denn die Konkurrenz wird dort richtig stark unterwegs sein.

Es wird zwei spannende Rennen geben. Ich gehe davon aus, dass wir mit einem kleineren Vorsprung aus Hockenheim abreisen werden“, blickt Tabellenführer Piana auf Hockenheim. „Wie bei allen Rennwochenenden ist es auch in Hockenheim unser Ziel, den Doppelsieg zu holen. Michael und ich werden alles geben und sind
hochmotiviert. Grundsätzlich sollte die Strecke dem BMW besser liegen als zuletzt der Sachsenring.
 
Dort haben wir gewonnen – also gehe ich auch recht zuversichtlich ins anstehende Wochenende.“ Für die Verfolger aus dem Zakspeed Rennstall kann die Devise in Hockenheim nur „volle Attacke“ heißen, um in der Titelentscheidung noch ein Wort mitreden zu können. Die beiden Youngster konnten in Zandvoort zwei Rennsiege feiern und gewannen am Sachsenring ihr drittes Rennen in Folge. Angesagtes Ziel ist es, den Rückstand auf die Tabellenleader in Hockenheim zu reduzieren und die Meisterschafts Entscheidung auf den Nürburgring zu verlegen.

Michael Schrei-Gabriele Piana im #2 BMW wollen in Hockenheim einen weiteren Schritt in Richtung Titel machen
© Speedpictures
 
 
Ebenfalls noch Titelchanchen, aber eher theoretischer Art haben noch Andreas Wirth/Phil Dörr im Aston Martin, mit bereits 74 Punkten Rückstand, und Robert Haub/Gabriele Jilkova im Mercedes.

Insgesamt besteht das Feld der ADAC GT4 Germany in Hockenheim aus 33 Fahrzeugen der acht Marken Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota. Noch nie zuvor waren mehr GT4-Fahrzeuge in einer deutschen Rennserie am Start. Die Porsche-Teams Van Berghe und Speed Monkeys sowie Ring Racing (Toyota) geben ihr Debüt in der ADAC GT4 Germany. Für zusätzliche Frauenpower sorgen die Zwillinge Alesia Kreutzpointner (22/Töging am Inn) und Jacqueline
Kreutzpointner (22/Töging am Inn, beide Driverse) und auch die siebenfache ADAC GT Masters- Laufsiegerin Claudia Hürtgen (50/Aschheim, Hofor Racing by Bonk Motorsport, alle BMW), die in die ADAC GT4 Germany zurückkehren. Die beiden jeweils über 60 Minuten dauernden Rennen starten am Samstag um 13:45 Uhr und am Sonntag um 11:55 Uhr.

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Horst Bernhardt