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#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing, Nick Catsburg (NED), Philipp Eng (AUT), Alexander Sims (GBR), Nick Yelloly (GBR)
© BMW Motorsport | Zoom

Livestream 24h Nürburgring: BMW Teams stellen sich schwierigen Bedingungen auf der Nordschleife

Die ersten fünf Rennstunden haben bereits einen Vorgeschmack auf die extrem schwierigen Wetterverhältnisse gegeben, die die Teams im Laufe der Nacht laut Prognosen bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring (GER) erwarten. Nach Regen in der ersten Rennphase trocknete die Strecke zunächst ab, doch kurz vor der Fünf-Stunden-Marke wurde es erneut nass. Zu diesem Zeitpunkt lagen der #99 BMW M6 GT3 von ROWE Racing als Sechster und der #42 BMW M6 GT3 vom BMW Team Schnitzer als Zehnter in den Top-Ten. Das BMW Junior Team führt mit dem #73 BMW M4 GT4 in der Klasse SP8T und ist das schnellste Nicht-GT3-Team im gesamten Feld.

ADAC Total 24h Rennen Nürburgring 2020

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Während der #98 BMW M6 GT3 und der #101 BMW M6 GT3 in Schlagdistanz zu den Top-Ten liegen, war für den #100 BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport das Rennen nach einem Unfall im Streckenabschnitt Brünnchen bereits nach zwei Stunden beendet. Das BMW M2 CS Racing Medienfahrzeug liegt nach fünf Stunden auf Position 74. 
 
Martin Tomczyk (#42 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer): „Mein Start hat sehr gut funktioniert. Ich konnte die Reifen gut auf Temperatur bringen und gleich auf dem Grand-Prix-Kurs attackieren. So bin ich von Platz sechs auf drei nach vorn gekommen. Unsere Pace war danach in Ordnung, aber die beiden Mercedes vor mir und später den Lamborghini konnte ich nicht ganz halten. Trotzdem bin ich zufrieden. Es gilt für alle ohnehin erst einmal, bei diesen Bedingungen gut durch die Nacht zu kommen.“
 
Marco Wittmann (#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Am Start konnte ich noch einige Positionen gutmachen, doch danach hatten wir im ersten Stint einfach nicht die optimale Pace, und ich habe leider ziemlich viel Zeit verloren. Jetzt geht es aber erst einmal darum, die Nacht im Regen ohne Unfälle zu überstehen und dann morgen anzugreifen.“
 
Alexander Sims (#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Ich saß als Zweiter im Auto, als die Strecke schon angefangen hat abzutrocknen. Mein Stint ist eigentlich ganz gut gelaufen. Ich habe mich im Auto wohl gefühlt und hatte keinerlei Probleme. Aber es ist natürlich noch sehr früh im Rennen.“
 
David Pittard (#101 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport): „Ich habe das Steuer von Mikkel Jensen übernommen, als die Strecke schon ziemlich stark abgetrocknet war. So musste ich schon früh in meinem Stint vor allem auf die Hinterreifen aufpassen. Ich hatte einen guten Kampf mit dem Falken Porsche, auf den ich mich voll konzentriert habe.“
 
Dan Harper (#73 BMW M4 GT4, BMW Junior Team): „Ich glaube, das waren die härtesten Bedingungen, unter denen ich jemals einen Rennwagen gefahren bin – und das auch noch auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt. Es war wirklich verrückt da draußen – einfach unglaublich. Ich hatte vorher gerade einmal zwei Runden Nordschleifen-Erfahrung im Regen. Zu Rennbeginn hatte ich Probleme, die Reifen zum Arbeiten zu bringen, aber als ich das geschafft hatte, war die Pace richtig gut. Insgesamt bin ich froh, das Auto heil zurück an die Box gebracht zu haben. Unser Ziel für den Rest des Rennens bleibt, sicher und ohne Unfälle durchzukommen. Das hat bis jetzt super funktioniert.“

BMW Motorsport / DW

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