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Packende Überholmanöver des #99 Rowe-BMW und #7 Konrad-Lamborghini
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ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring: Philipp Eng und Jordan Pepper prägen Startphase

Philipp Eng und Jordan Pepper waren die prägenden Figuren einer packenden Startphase der 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring. Hinter dem Schweizer Jonathan Hirschi, der zunächst die von Luca Ludwig herausgefahrene Pole-Position des #26 octane126-Ferrari behauptete, gingen der Österreicher im #99 Rowe-BMW und der Südafrikaner im #7 Konrad-Lamborghini schon in der ersten Kurve zum ersten Mal auf Tuchfühlung. Eine Runde später kam Pepper dann an Eng vorbei auf Rang zwei und übernahm dann am Bergwerk – mit zwei Rädern im Gras – auch die Führung vom Ferrari. Eng konterte dann erfolgreich in der dritten Runde auf der Grand-Prix-Strecke vor der Ravenol-Kurve und schob sich seinerseits auf Platz eins. Hirschi dagegen verlor noch weitere Positionen.
 

24-Stunden Rennen: ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring 2022

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„Das war einfach total geil. Es war so schön, so viele Fans an der Strecke zu sehen“, sagte DTM-Pilot Eng, nachdem er nach sieben Runden und knapp einer Stunde den #99 Rowe-BMW an den Brasilianer Augusto Farfus übergeben hatte.
 
Für Action sorgten in der Anfangsphase vor vollbesetzten Tribünen und Zuschauerplätzen an der Nordschleife auch Tim Heinemann, der den #116 True Racing-KTM von Startplatz 22 in den Bereich der Top-10 nach vorne brachte, und Kevin Estre im #1 Manthey-Porsche. Der Franzose machte für die Titelverteidiger von Startplatz 35 schon in der ersten Runde neun Plätze gut. Bei seinem Vormarsch beschädigte er sich aber auch die Frontschürze, die beim frühen ersten Boxenstopp getauscht werden musste.

Legendäre Fahrer verkürzten die Zeit bis zum 24h-Start

 
Schon vor dem Start zum Rennen freuten sich die Zuschauer über ein volles Programm mit vielen Höhepunkten. Den Weckdienst am Morgen übernahmen die Tourenwagen Legenden, in deren Rennen nicht nur Fahrzeuge, sondern auch bekannte Piloten aus der ehemaligen DTM zu den Hauptdarstellern gehörten. Nachdem der FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR die beiden ursprünglich geplanten Läufe wegen technischer Probleme absagen musste, gingen die Piloten später noch einmal zu einem umjubelten Korso auf die Nordschleife. Bei vielen Zuschauern wurden so Erinnerungen wach an die Ära der DTM-Rennen auf der Nordschleife im Rahmen der 24h Nürburgring. Ein großes Ausrufezeichen vor dem Startprozedere setzte schließlich die BMW M GmbH, die mit einem prominent besetzten Einladungsrennen ihren 50. Geburtstag feierte. Unvergessene Piloten wie Johnny Cecotto und Steve Soper, Harald Grohs, Arturo Merzario und Eddie Cheever boten mit spektakulären Aktionen einen stimmungsvollen Prolog für die Startaufstellung, den der US-Amerikaner Bill Auberlen als Sieger beendete. An der Nordschleife und vor den komplett gefüllten Tribünen entlang der Start-Ziel-Geraden zeigte außerdem Red-Bull-Motorradartist Aras Gibieza seine Stuntriding-Einlagen, bevor schließlich ab 16:00 Uhr das größte Rennen der Welt endlich in seine Jubiläumsausgabe startete.

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