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„Das ist Racing. Jeder, der bei diesem Klassiker an den Start geht, weiß, dass in einem 24-Stunden-Rennen viel passieren kann – gerade in der Eifel."
© Hankook | Zoom

24h Nürburgring: Wetterkapriolen stoppen das Hankook FFF Racing Team bei seinem ersten 24h-Rennen

Nach einem perfekten Start des Hankook FFF Racing Team bei der 49. Auflage des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring mit Platz eins im zweiten Qualifying am Freitag stoppte im Verlauf der Veranstaltung das Wetter den Angriff des Teams auf die Spitze im Rennen. Bei heftigen, zum Teil Orkan-artigen Böen und starken Regenfällen, wurde der Lamborghini Huracán GT3 EVO mit der Startnummer 63 bereits in der Startphase unverschuldet in eine Kollision verwickelt und musste zu einer längeren Reparatur in die Box. Nach einer Standzeit von mehr als zwei Stunden entschied die Mannschaft, die verbleibende Zeit für intensive Tests im Rennbetrieb zu nutzen.

ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring

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Besser hätte das legendäre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für das Hankook FFF Racing Team kaum beginnen können. Bei stark bewölktem Himmel und kühlen Temperaturen nahm zunächst Marco Mapelli im Cockpit des Lamborghini Huracán GT3 EVO mit der Startnummer 63 Platz. Der Italiener begann den 24-Stunden-Marathon um Punkt 15:30 Uhr auf den profillosen High-End Rennreifen Hankook Ventus Race. Mapelli erwischte einen sehr guten Start, nutzte das optimale Potenzial der Reifen und verbesserte sich trotz schwieriger Streckenbedingungen innerhalb von nur 20 Minuten von Start-Platz 19 auf Position fünf.
 
Die großartige Aufholjagd wurde jedoch durch einsetzenden Starkregen auf großen Teilen der 25,378 Kilometer langen Strecke in der Eifel gestoppt. Mapelli musste die Box ansteuern, um auf die Regenvariante des Hankook Ventus Race zu wechseln. Der immer stärker werdende Niederschlag und stehendes Wasser auf der Strecke sorgten für teils chaotische Situationen im Fahrerfeld. Autos rutschten von der Strecke, drehten und berührten sich. Auch der Lamborghini Huracán GT3 EVO des Hankook FFF Racing Team wurde in Mitleidenschaft gezogen und musste zur fälligen Reparatur an die Box, die insgesamt mehr als zwei Stunden in Anspruch nahm. Aufgrund des großen Zeitverlustes entschied sich das Team, die verbleibende Rennzeit statt für eine riskante Aufholjagd, für intensive Abstimmungs-Tests mit dem Fahrerquartett Marco Mapelli, Franck Perera, Mirko Bortolotti und Giacomo Altoè zu nutzen.
 
Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: „Das ist Racing. Jeder, der bei diesem Klassiker an den Start geht, weiß, dass in einem 24-Stunden-Rennen viel passieren kann – gerade in der Eifel. Der Start des Rennens mit der unglaublichen Aufholjagd von Marco Mapelli bis auf Platz fünf war einfach klasse. Auto und Reifen haben perfekt funktioniert. Leider machte uns das Wetter dann einen Strich durch die Rechnung. Die Entscheidung, nach der langen Zwangspause in der Box, die restliche Zeit für Tests zu nutzen, war genau richtig. So haben wir das Beste aus der Situation gemacht.“
 
Bereits am Freitagabend setzte Mirko Bortolotti im Nacht-Qualifying mit dem Lamborghini Huracán GT3 EVO ein erstes Ausrufezeichen. Der Lamborghini-Werksfahrer umrundete die Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke in 8:18,575 Minuten und sicherte damit die Bestzeit des Tages.

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