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„Das Training jetzt ist ein Vorgeschmack auf das Rennen“,
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24h Nürburgring 2. Qualifying 2020: Konrad-Lamborghini deutlicher Tagesbester

Der Zeitenjagd vom Mittag folgte der erste Kampf mit der Dunkelheit: Die Nürburgring-Nordschleife war beim ersten Nachttraining an einem späten September-Wochenende für die Fahrer ohne die gewohnten Lagerfeuer der Fans einfach nur eine „Dunkle Hölle“. Da sich zu den ungewohnten Sichtbedingungen in der zweiten Hälfte des 2. Qualifyings für das 48. ADAC TOTAL 24h-Rennen auch noch Nieselregen gesellte, gab es einige Unfälle, was 39 Minuten vor dem Ende sogar zu einem vorzeitigen Abbruch führte. Die Reparatur der beschädigten Leitplanke hätte zu lange gedauert. So konnte sich Konrad Motorsport mit dem #21 Lamborghini Huracan GT3 Evo vorzeitig über die Tagebestzeit freuen. Die 8:11,428 Minuten des Quartetts Jeffries / Mapelli / di Martino / Perera aus dem 1. Qualifying wurde am Abend nicht mehr gefährdet.
 

24h Nürburgring 2020: Zeittraining

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Auch die Reihenfolge hinter dem Lamborghini änderte sich nicht mehr, sodass am Ende vier verschiedene Marken auf den ersten vier Plätzen lagen. Zweiter war der #5 Phoenix-Audi vor dem #4 HRT-Mercedes AMG und dem #18 KCMG-Porsche, für den unter anderem Rekordgewinner Timo Bernhard kurzfristig reaktiviert worden war.
 
„Das Training jetzt ist ein Vorgeschmack auf das Rennen“, kommentierte der dreimalige Gesamtsieger Markus Winkelhock (Audi) die schwierigen Bedingungen auf der Nordschleife, wo sich alle Fahrer vor allem an die ungewohnte Dunkelheit gewöhnen mussten. „Es ist da draußen natürlich ganz anders. Sonst hat man die Fans mit Barbeque oder Feuern da draußen, jetzt ist keiner da. Es ist nicht so einfach, die Brems- und Einlenkpunkte zu finden“, erklärte Vorjahressieger Dries Vanthoor aus dem ebenfalls von Phoenix eingesetzten #1 Audi, die auf Platz fünf landeten.

24h Media / DW

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