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Rote Flagge - das 24h Rennen wird bis heute früh unterbrochen
© 24h-Rennen | Zoom

24h Livestream Video Nürburgring - Rennen unterbrochen bis 7 Uhr morgens sagt Walter Hornung im Video live

Der Rennleiter und Verantwortliche der 24-Stunden Nürburgring Walter Hornung äussert sich im Video live über die Fortführung des 24h-Rennen in der Eifel: Die Wetterlage erlaubt es nicht das Rennen vor 7 Uhr morgens wieder aufzunehmen. Weitere Details wie der Re-Start des 24 Stunden Rennen heute früh vollzogen wird, erläutert Walter Hornung im Video-Interview

ADAC Total 24h Rennen Nürburgring 2020

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Mit der roten Flagge um 22.33 Uhr endet die siebte Rennstunde, der Dunkelheit, Regen und noch mehr Dramen vorangingen. Zu viel Wasser auf der Strecke, welches nicht abfliesst, dazu schlechte Sicht und noch mehr und stärkere angekündigte Regenfälle bewogen die Rennleitung zur Unterbrechung. Zuvor hatte es bereits mehrere Dreher aufgrund der extremen Bedingungen gegeben. Über die Fortführung des Rennens soll um 00.30 Uhr am Sonntagmorgen entschieden werden.

Alle Fahrer und Teams, sowie auch Martin Tomczyk (#42 BMW Team Schnitzer BMW M6 GT3) unterstützte die Entscheidung der Rennleitung: „Es war schwierig einzuschätzen, wo das Aquaplaning ist. Ich bin auf Nummer sicher gefahren. Die rote Flagge war die einzig richtige Entscheidung.“

Schon in der sechsten Rennstunde hatte das Renndrama erneut bei den Mercedes Teams zugeschlagen. Der nach dem Abflug des HRT Mercedes nun führende GetSpeed Mercedes AMG GT3 rutschte mit Raffaele Marciello am Steuer im Adenauer Forst zunächst in die Wiese. Die Weiterfahrt führte noch bis zum Streckenabschnitt Kallenhardt, dann musste Marciello endgültig abstellen.

Somit übernahm ein Dreierzug von Audi R8 LMS GT3 das Kommando über die Spitze.
Bei Unterbrechung des Rennens führte Dries Vanthoor in der #1 vor Kelvin van der Linde (#29) und Christopher Haase (#3), der selbst drei Minuten vor der roten Flagge einen Dreher in der Anfahrt Hatzenbach erleben musste. Dabei schenkten sich die drei Audi nichts und lagen innerhalb von nur 30 Sekunden.

„Es ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Es ist nicht nur das stehende Wasser, das es fast unfahrbar macht, es ist auch der Nebel, durch den man an einigen Stellen gar nichts sieht. Es ist extrem gefährlich. Ein Dankeschön an die Rennleitung für den Abbruch“, so Christopher Haase nach der Rückkehr in die Boxengasse.

Alexander Sims (#99) steuerte den bestplatzierten BMW M6 GT3 auf dem vierten Zwischenrang, gefolgt von Earl Bamber im #18 Porsche 911 GT3 R. Maro Engel, auf zwei Mercedes AMG GT3 genannt, steuerte den schnellsten AMG GT3 auf der achten Position.

Weiterhin bester nicht-GT3 ist der SCG004c der Scuderia Glickenhaus auf Gesamtrang 17.

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