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Porsche 911 GT3 R, KCMG (#18), Earl Bamber (NZ), Jörg Bergmeister (D), Timo Bernhard (D), Dennis Olsen (N)
© Porsche | Zoom

24-Stunden-Rennen Nürburgring: Starker Porsche-Fahrerkader für den Einsatz der 911 GT3 R am Nürburgring

Porsche hat sein Fahreraufgebot für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in Abstimmung mit den Kundenteams kurzfristig überarbeitet. Neu im 911 GT3 R-Kader sind mit Markenbotschafter Timo Bernhard (Deutschland) und Earl Bamber (Neuseeland) zwei Le-Mans-Gesamtsieger und Langstrecken-Weltmeister. Hinzu kommen der letztjährige GTE-Am-Klassensieger in Le Mans und Markenbotschafter Jörg Bergmeister, Nachwuchstalent Nico Menzel (beide Deutschland) und Routinier Norbert Siedler (Österreich). Porsche-Werksfahrer Sven Müller (Deutschland), Dennis Olsen (Norwegen) und Klaus Bachler (Österreich) gehen jeweils auf zwei Kundenteam-Porsche an den Start. Sie ersetzen jene neun Piloten mit Werksverträgen, die dem Nürburgring-Rennen am 26. und 27. September fernbleiben müssen. Auslöser der Neuordnung sind drei positiv ausgefallene Covid-19-Routinetests von Porsche Mitarbeitern bei den 24 Stunden von Le Mans. Porsche Motorsport hat daraufhin entschieden, dass aus Sicherheitsgründen kein Teilnehmer des französischen Langstreckenklassikers in die Eifel reist.

Somit gehen am Samstag, den 26.09. um 15:30 Uhr in der Topkategorie SP9 sieben 911 GT3 R von vier Porsche-Kundenteams mit neu zusammengestellten Fahrercrews ins Rennen. Einzig der von den Fans „Grello“ getaufte Porsche mit der Startnummer 911 von Manthey-Racing ist 2020 nicht mit von der Partie. Porsche bleibt damit die am stärksten vertretene Marke bei dem Langstrecken-Event, das aufgrund der Corona-Pandemie vier Monate später als geplant stattfindet: Etwa ein Drittel der der rund 100 Fahrzeuge im Feld sind Rennwagen vom Typ 911 und 718 Cayman.
 
„Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten hat für uns uneingeschränkte Priorität. Darum fiel uns die schmerzliche Entscheidung, am Nürburgring nicht mit Fahrern und Mitarbeitern aus Le Mans vertreten zu sein, letztlich leicht. Dennoch bin ich froh, dass wir trotz der aktuellen Situation mit unseren Kundenteams eine schnelle Lösung gefunden haben und auf der legendären Nordschleife an den Start gehen können“, sagt Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport. „Mein besonderer Dank gilt dabei den Organisatoren und Verantwortlichen des ADAC, die in Abstimmung mit den zuständigen Behörden die Weichen für die Austragung des traditionsreichen 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring gestellt haben. Hoffentlich kann diese wichtige Motorsportveranstaltung in Deutschland bereits im kommenden Jahr wieder zahlreiche Fans aus aller Welt begrüßen.“

Das Rennen

Der Nürburgring gehört zu den anspruchsvollsten und schönsten Rennstrecken der Welt. Der Eifelklassiker führt über eine 25,378 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife. Vor allem die berüchtigte Nordschleife – vom dreimaligen Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart ehrfurchtsvoll „Grüne Hölle“ genannt – ist mit ihren extremen Höhenunterschieden, wechselnden Fahrbahnbelägen und zahlreichen unübersichtlichen Kurven und Kuppen eine Herausforderung für alle Fahrer. Der besondere Reiz des 24-Stunden-Marathons besteht in dem Nebenein¬ander von Spitzen- und Breitensport.

Die Porsche-Kundenteams

Porsche unterstützt seine Kundenteams Falken Motorsports, Frikadelli Racing, Huber Motorsport und KCMG beim Einsatz in der Eifel unter anderem mit Fahrern aus dem eigenen Kader. Aufgrund der beschriebenen Covid-19-Situation greifen neben den Werkspiloten Earl Bamber, Mathieu Jaminet (Frankreich), Sven Müller und Dirk Werner (beide Deutschland) auch die beiden Porsche-Markenbotschafter Timo Bernhard und Jörg Bergmeister noch einmal ins Lenkrad des Porsche 911 GT3 R. Norbert Siedler (Österreich) wurde von Frikadelli Racing direkt engagiert.

Porsche 911 GT3 R, Falken Motorsport (#33), Christian Engelhart (D), Sven Müller (D), Dirk Werner (D), Klaus Bachler (A), Falken Motorsport (#44), Klaus Bachler (A), Martin Ragginger (A), Peter Dumbreck (GB), Sven Müller (D)
Porsche 911 GT3 R, Falken Motorsport (#33), Christian Engelhart (D), Sven Müller (D), Dirk Werner (D), Klaus Bachler (A), Falken Motorsport (#44), Klaus Bachler (A), Martin Ragginger (A), Peter Dumbreck (GB), Sven Müller (D)
© Porsche
 

Die Porsche-Fahrer in der Übersicht (SP9-Klasse)

KCMG (Porsche 911 GT3 R #18)
Earl Bamber, Jörg Bergmeister, Timo Bernhard, Dennis Olsen
 
KCMG (Porsche 911 GT3 R #19)
Josh Burdon (Australien), Edoardo Liberati (Italien), Alexandre Imperatori (Schweiz), Dennis Olsen
 
Huber Motorsport (Porsche 911 GT3 R #25)
Nico Menzel, Marco Holzer, Patrick Kolb (alle Deutschland), Lorenzo Rocco di Torrepadula (Italien)
 
Frikadelli Racing Team (Porsche 911 GT3 R #30)
Klaus Abbelen, Alexander Müller, Robert Renauer (alle Deutschland), Norbert Siedler (Österreich)
 
Frikadelli Racing Team (Porsche 911 GT3 R #31)
Lance David Arnold, Lars Kern (beide Deutschland), Mathieu Jaminet (Frankreich), Maxime Martin (Belgien)
 
Falken Motorsport (Porsche 911 GT3 R #33)
Christian Engelhart, Sven Müller, Dirk Werner (alle Deutschland), Klaus Bachler (Österreich)
 
Falken Motorsport (Porsche 911 GT3 R #44)
Klaus Bachler, Martin Ragginger (beide Österreich), Peter Dumbreck (Großbritannien), Sven Müller

24-Stunden-Rennen Nürburgring – alle Porsche-Gesamtsiege:

1976 Müller / Hechler / Quirin (Porsche 911 Carrera)
1977 Müller / Hechler (Porsche 911 Carrera)
1978 Müller / Hechler / Gschwendtner (Porsche 911 Carrera)
1988 Dören / Holup / Faubel (Porsche 911 Carrera RSR)
1993 de Azevedo / Konrad / Wirdheim / Katthöfer (Porsche 911 Carrera)
2000 Mayländer / Bartels / Alzen / Heger (Porsche 911 GT3 R)
2006 Luhr / Bernhard / Rockenfeller / Tiemann (Porsche 911 GT3 MR)
2007 Lieb / Bernhard / Dumas / Tiemann (Porsche 911 GT3 RSR)
2008 Lieb / Bernhard / Dumas / Tiemann (Porsche 911 GT3 RSR)
2009 Lieb / Bernhard / Dumas / Tiemann (Porsche 911 GT3 RSR)
2011 Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr (Porsche 911 GT3 RSR)
2018 Lietz / Pilet / Makowiecki / Tandy (Porsche 911 GT3 R)

Der Zeitplan

Donnerstag, 24. September
12:30 – 14:00 Uhr: Qualifying 1
20:00 – 23:30 Uhr: Qualifying 2
 
Freitag, 25. September
13:25 – 14:25 Uhr: Qualifying 3
17:50 – 20:10 Uhr: Top Qualifying
 
Samstag, 26. September
11:15 – 12:15 Uhr: Warmup
15:30 Uhr: Start 48. 24-Stunden-Rennen Nürburgring
 
Sonntag, 27. September
15:30 Uhr: Zieleinlauf 48. 24-Stunden-Rennen Nürburgring

Porsche / DW