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Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (91), Richard Lietz (A), Gianmaria Bruni (I), Frederic Makowiecki (F), Le Mans 2018
© Porsche | Zoom

Porsche Video Rückblick Motorsport 2018: Zehn Porsche 911 RSR beim härtesten Autorennen der Welt

Porsche ging 2018 mit dem größten GT-Werkseinsatz der Unternehmensgeschichte in die 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans. Vier Porsche 911 RSR starten für die beiden Porsche GT Teams beim Klassiker vom 16. bis 17. Juni 2018 auf dem Circuit des 24 Heures in Frankreich. Das Werksteam ist als Führender der Herstellerwertung zum zweiten Saisonrennen der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC angereist. Im 60 Fahrzeuge zählenden Starterfeld setzen vier Kundenteams zusätzlich sechs weitere rund 510 PS starke 911 RSR aus Weissach ein. Beim offiziellen Vortest am 3. Juni gelangen dem 911 RSR in den Klassen GTE-Pro und GTE-Am die Bestzeiten.

Rückblick Motorsport 2018: Zehn Porsche 911 RSR beim härtesten Autorennen der Welt

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Das Rennen

Die 24 Stunden von Le Mans gelten als das härteste Autorennen der Welt und haben eine große Tradition. 1923 als Grand Prix d’Endurance de 24 Heures ins Leben gerufen, nahm Porsche 1951 erstmals an der größten Motorsportveranstaltung der Welt teil. Legendäre Kurven und Schikanen wie Mulsanne und Tertre Rouge wechseln sich mit Highspeed-Abschnitten wie der Hunaudières-Geraden ab. Zum Mythos des 13,626 Kilometer langen Parcours trägt auch die Kombination aus permanenter Rennstrecke und gewöhnlichen Landstraßen bei. Sogar Hollywood verewigte das Rennen mit dem 1971 veröffentlichten Film „Le Mans“, in dem Steve McQueen die Hauptrolle spielt.

Die Porsche-Fahrer

Bei der 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans treten die beiden Porsche GT Teams aus der FIA WEC und der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship an. Insgesamt zwölf Werksfahrer nehmen damit die Jagd auf den Sieg in der Kategorie GTE-Pro auf. Den 911 RSR mit der Startnummer 91 teilen sich Richard Lietz (Österreich), Gianmaria Bruni (Italien) und der Franzose Frédéric Makowiecki. Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen aus Dänemark und Laurens Vanthoor (Belgien) gehen mit der Startnummer 92 in den Langstreckenklassiker. Im dritten der von den Porsche GT Teams eingesetzten 911 RSR mit der Wagennummer 93 starten Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und der Neuseeländer Earl Bamber. Timo Bernhard aus Bruchmühlbach-Miesau, Romain Dumas (Frankreich) und der Bingener Sven Müller pilotieren den Rennwagen mit der Startnummer 94. Mit Bamber, Bernhard, Dumas und Tandy absolvieren vier Le-Mans-Gesamtsieger für Porsche das 24-Stunden-Rennen.
 

Die Kundenteams

Vier Kundenteams setzen sechs weitere Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am ein. Für Dempsey Proton Racing gehen Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried aus Schöneburg und der gerade einmal 18 Jahre alte Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich) mit der Startnummer 77 ins Rennen. Im zweiten 911 RSR (#88) des von Schauspieler Patrick Dempsey unterstützten Teams wechseln sich Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Khaled Al Qubaisi (Vereinigte Arabische Emirate) und Giorgio Roda (Italien) ab. Mit Patrick Long, Timothy Pappas und Spencer Pumpelly pilotieren drei US-Amerikaner den 911 RSR von Proton Competition mit der Nummer 99. Das WEC-Team Project 1 setzt Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Egidio Perfetti (Norwegen) und Patrick Lindsey (USA) ein. Den 911 RSR von Gulf Racing fahren Michael Wainwright (Großbritannien), Ben Barker (Großbritannien) und der Australier Alex Davison. Das italienische Team Ebimotors nimmt mit Fabio Babini (Italien), Erik Maris (Frankreich) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark) teil.
 

Der Porsche 911 RSR

Der Porsche 911 RSR kommt 2018 zu seinem zweiten Einsatz beim Langstreckenrennen an der Sarthe. 2017 verpasste der Rennwagen aus Weissach in seinem Debütjahr das Podium nur knapp und beendete die 24 Stunden von Le Mans auf dem vierten Rang. Je nach Restriktor leistet der wassergekühlte Vierliter-Boxermotor rund 510 PS. Seine Premiere feierte die Neuentwicklung 2017 bei den 24 Stunden von Daytona. Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel.

Porsche / DW

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