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WTCR Vila Real 3. Rennen: Björk stürmt zu seinem zweiten Saisonsieg 2018

25.06.2018 (Speed-Magazin.de) Thed Björk dominierte Lauf 3 beim WTCR Rennen in Portugal mit einem Start-Ziel-Sieg. Der WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup präsentiert bei OSCARO ging in Vila Real spektakulär zu Ende.

Der YMR Hyundai i30 N TCR Fahrer zog von der DHL Pole-Position vorne weg und absolvierte seine Joker-Runde sehr früh. Anschließend spielten drei Safety-Car-Phasen für Björk keine Rolle mehr. Er fuhr souverän zu seinem zweiten Sieg in dieser WTCR-Saison.

Diese Performance war eine perfekte Art, um seinen Mechanikern zu danken, denn sie mussten die ganze Nacht arbeiten, um das Auto für Björk zu reparieren. Beim Massenunfall in Rennen 1 am Samstag hatte es viele Schäden abbekommen.

„Das Rennen war fantastisch“, sagt der Schwede erfreut. „Den Speed meines Autos spürte ich schon in Rennen 2, weshalb ich dort nichts riskieren und es jetzt umsetzen wollte. Ich bin geflogen. Ich liebe die Straßen von Vila Real. Es gab Probleme mit der Temperatur des Autos, aber ich konnte es managen und hatte den Speed. Ich bin sehr glücklich.“

Björk baute sich direkt nach dem Start einen Vorsprung auf. Gabriele Tarquini konnte seinen BRC Teamkollegen Norbert Michelisz beim Start überholen und sich den zweiten Platz schnappen. Diesen gab er bis ins Ziel nicht mehr ab. Die beiden blauen Hyundai rundeten einen Dreifacherfolg für die Marke ab.

Am Ende der ersten Runde hatte Björk schon 2,8 Sekunden Vorsprung. Er vergrößerte seinen Vorteil eine Runde später auf 4,1 Sekunden. Mit diesem Polster entschied er sich für die Joker-Lap am Ende von Runde 3. Trotzdem blieb er in Führung.

Die erste Safety-Car-Phase folgte in Runde vier, als Norbert Nagy (Zengö Motorsport) mit seinem Cupra TCR eine Leitplanke getroffen hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte nur Björk die Joker-Runde absolviert. Das stärkte seine Position deutlich.

Die zweite Safety-Car-Phase kam in Runde neun, als bei Fabrizio Giovanardi ein Rad an seinem Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta TCR brach. Er wollte gerade seine Joker-Runde absolvieren. Der Italiener war zu diesem Zeitpunkt auf P11.

Es hatte immer noch kein Fahrer im Verfolgerfeld gejokert, als die dritte Safety-Car-Phase ausgerufen wurde, um das Auto von Gordon Shedden (Audi Sport Leopard Lukoil Team) zu bergen. Eine gebrochene Antriebswelle war der Ausfallgrund.

Das Rennen wurde für die letzte Runde wieder freigegeben, was bedeutete, dass alle Verfolger von Björk noch jokern mussten. Tarquini und Michelisz bestätigten trotzdem ihre Podestplätze. Pepe Oriola eroberte für das Team OSCARO by Campos Racing den exzellenten vierten Platz. Und Mato Homola, der Sieger von Lauf 2, war mit seinem DG Sport Compétition PEUGEOT 308TCR starker Fünfter. Homola überholte Yann Ehrlacher in Runde zwei.

Aber Ehrlacher verlor auf der Ziellinie einen weiteren Platz, denn Frédéric Vervisch profitierte von der Entscheidung seines Audi Sport Team Comtoyou, eine frühe Joker-Runde zu machen. Der Audi konnte sich vor Ehrlachers ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR einreihen und eroberte P6.

Der Belgier Benjamin Lessennes war auch ein Profiteur einer guten Joker-Entscheidung seines Teams Boutsen Ginion Racing. Auch er machte kurz vor der Ziellinie noch Plätze gut und wurde vor Aurelien Panis (Comtoyou Racing) und Jean-Karl Vernay (Audi Sport Leopard Lukoil Team) Achter.

WTCR Tabellenführer Yvan Muller kam nur auf P11 ins Ziel, obwohl er in der letzten Runde Vernay angriff und über die Randsteine räuberte. Er kam knapp vor Wildcard-Starter Edgar Florindo (Veloso Motorsport Cupra TCR) über die Linie.

Nach seinem Ausfall in Rennen 2 wurde Esteban Guerrieri nur 13. Dahinter folgten Denis Dupont und Wildcard-Starter José Rodrigues.


FIA WTCR / RB


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