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WTCC 2012 Österreich: Gemischte Gefühle bei Chevrolet

Die entscheidende letzte Kurve in Rennen 2

21.05.2012 (Speed-Magazin) Nach einem unfassbar dominanten Start in das sechste Wochenende der FIA World Touring Car Championship 2012 konnte Chevrolet mit seinen 3 Cruze, gefahren von Yvan Muller, Rob Huff und Alain Menu, im ersten Rennen einen Dreifacherfolg vermelden. Im zweiten Rennen lief es durch Reifenschäden an allen 3 Fahrzeugen nicht so gut. Menu fiel aus, Muller blieb auf der 8 und Huff schaffte es noch auf Rang 2.



WTCC: WTCC Salzburgring 2012 - Warm up & Rennen
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Das erste Rennen war eine klare Geschichte, während im zweiten Rennen das Rennen alleine dadurch an Spannung gewann, dass die 3 Favoriten von den Startplätzen 8, 9 und 10 ins Rennen gingen. Durch einen exzellenten Start schafften es Muller, Menu und Huff bis in Runde 5 auf die drei Spitzenpositionen, bis in Runde 8 Alain Menu als erster RML Cruze-Pilot einen Reifenschaden erlitt.

Im ersten Rennen fuhren die Cruze allen davon
Im ersten Rennen fuhren die Cruze allen davon
© Gusche / Simninja | Zoom
Trotz einer Verringerung der Pace hielten die Reifen bei den beiden Spitzenleuten auch nicht bis ins Ziel und während Muller bis auf Platz 8 durchgereicht wurde, konnte Huff Platz 2 bis ins Ziel gegen Coronel verteidigen. Die Konstrukteurswertung wird klar von Chevrolet dominiert, während Rob Huff in der Fahrerwertung nur noch 8 Punkte hinter dem Meisterschaftsführenden und Titelverteidiger Yvan Muller liegt. Alain Menu liegt gute 20 Punkte dahinter auf der 3.

"Ich bin natürlich sehr glücklich über das Ergebnis, denn das war genau die Konstellation, die mich wieder in den Meisterschaftskampf bringt", erklärte ein gut gelaunter Rob Huff. "Im zweiten Rennen hatte ich viel Glück im Gegensatz zu Yvan, aber so kann es nunmal auch laufen."

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"Das zweite Rennen war definitiv 200 Meter zu lang", ärgerte sich Yvan Muller. "Es hätte ein sehr gutes Wochenende werden können. Platz 2 im erstne Rennen war gut und im zweiten Rennen sah bis zur letzten Kurve alles perfekt aus. Alain hatte dann ein Reifenproblem und wir haben die Geschwindigkeit reduziert, aber es hat nicht gereicht. Immerhin konnte ich auch im zweiten Rennen noch Punkte holen."

"Mit dem ersten Rennen bin ich zufrieden", erklärte Alain Menu. "Ich hatte eine gute Pace, wollte meine Teamkollegen nicht angreifen, sondern warten was passiert. Im zweiten Rennen hatte ich dann einen schlechten Start und dann hatte ich plötzlich einen Reifenschaden und die Fahrerlagerkurve ist sicherlich der schlechteste Ort dafür. Es ist kein schönes Gefühl wenn man ohne Kontrolle mit Höchstgeschwindigkeit auf die Wand zurast."


Manuel Schulz

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