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Geschichten des ersten WTCR Jahrs: Das Treffer der Champions!

19.12.2018 (Speed-Magazin.de) Zählt man René Rast als Wildcard-Starter bei den WTCR Rennen von Deutschland hinzu, dann trafen im Mai beim Gastspiel des von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR auf der legendären Nürburgring-Nordschleife drei Titelträger aus großen Tourenwagen-Meisterschaften aufeinander.

DTM-Champion Rast fuhr dort gegen den FIA Tourenwagen-Weltmeister von 2017 Thed Björk und Jean-Karl Vernay, der im selben Jahr den Titel in der TCR International Series gewonnen hatte.

Zwar kannte Rast die 25,378 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife gut und hatte auch ein wenig Erfahrung mit dem Audi RS 3 LMS, aber dennoch war es für ihn eine große Herausforderung, gegen die besten Fahrer des WTCR OSCARO zu bestehen. Vor allem, weil er als Wildcard-Starter gemäß den Regeln 60 Kilogramm zusätzlich zuladen musste.

Nachdem er im ersten Rennen von Startplatz 16 aus auf Rang sechs gefahren war, ging Lokalmatador Rast mit großen Erwartungen in das zweite Rennen, wo er in der umgekehrten Startaufstellung auf Platz zwei stand. Doch schon in der ersten Runde riss ihn eine Kollision mit Rob Huff aus dem Rennen. Wegen eines Schadens an der Lenkung konnte er in der Folge nicht zum dritten Rennen antreten.

Für Björk hingegen verlief das Wochenende auf der Nordschleife deutlich erfolgreicher. Im dritten Rennen wurde er der siebte Rennsieger in der Saison (hier können Sie die Action noch einmal sehen). Im ersten Rennen war er hinter Teamkollege Yvan Muller auf Rang zwei ins Ziel gekommen. Vernay hielt zunächst in ersten Rennen Rast im Kampf um Platz fünf in Schach, eher er in den Läufen zwei und drei jeweils auf Platz zwei ins Ziel kam

Auf die Frage, ob er zukünftig wieder einmal im WTCR OSCARO fahren wolle, sagte Rast im Anschluss: „Das würde ich gerne. Die Autos sind recht schwierig zu fahren, vor allem auf einer Rennstrecke wie der Nordschleife. Die Fahrer sind sehr talentiert, daher würde ich gerne zurückkommen und hoffentlich eines Tages auf dem Podium stehen.“


FIA WTCR / ND


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