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FIA WTCR: Vom freiwilligen Helfer zum Rennfahrer - WTCR-Rookie Souza bereit für Macau

14.11.2018 (Speed-Magazin.de) Filipe Souza war beim Macau Grand Prix freiwilliger Helfer. In dieser Woche gibt er auf seiner Heimstrecke sein Debüt im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR.

Als einer von sechs lokalen Wildcards, die am legendären Suncity Group Macau Guia Race teilnehmen, das den WTCR-Saison-Showdown bildet, verfügt Souza über umfangreiche Erfahrung mit Tourenwagen in seiner Heimat Macau und in Asien, und wurde inspiriert von Ayrton Senna.

„Als ich jung war, habe ich mir das Formel-3-Rennen mit Ayrton Senna im Jahr 1983, angesehen“, sagt Souza. „Danach, als ich älter war, ging ich als Marschall auf einen Posten, um Erfahrung zu sammeln. Dann hat mir jemand gesagt, wenn du Interesse am Rennsport hast, warum fährst du nicht selbst. Also ging ich nach Zhuhai, um in der Macau-Tourenwagen-Meisterschaft zu fahren. Ich bin beim ersten Mal gleich auf das Podium gefahren, so fing es an.“

Trotz seiner umfangreichen Kenntnisse des 6,120 Kilometer langen Circuito da Guia gibt Souza zu, dass er diese Woche vor einer großen Herausforderung steht.

„Es ist eine wirklich harte Strecke, aber ich mag sie, weil sie mein Zuhause ist“, sagte der 42-Jährige. „Ich kann den ganzen Tag mit meinem Auto herumfahren, damit ich jede Ecke kenne. Aber es ist hart, denn es darf kein Fehler passieren, sonst wird dein Auto zertrümmert. Dann kann das Wochenende schnell zu Ende sein. Ich mag Macau, aber ich fühle die Gefahr nicht, ich habe ein sehr gutes Gefühl.“

„Ich verfolge jedes WTCR-Rennen, damit ich weiß, wie wettbewerbsfähig es sein wird. Wenn ich ein gutes Tempo und ein gutes Qualifying habe, dann habe ich vielleicht die Chance zu gewinnen und mir einen Traum zu erfüllen, aber es ist nur ein Traum. Ich springe nur für eine Runde ein und es wird sehr hart, also hoffe ich, einige gute Rundenzeiten fahren und die Rennen beenden kann. Aber es ist WTCR und alles kann passieren.“


FIA WTCR / ND


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