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FIA WTCR Ungarn Rennen 1: Ehrlacher gewinnt von Startplatz 5 aus

28.04.2018 (Speed-Magazin.de) Yann Ehrlacher gelang im ersten Lauf der WTCR-Rennen von Ungarn ein sensationeller Sieg. Von Platz fünf aus gestartet, übernahm er schon nach zwei Kurven die Führung. ALL-INKL.COM Münnich Motorsport feierte am Samstagnachmittag im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR auf dem Hungaroring einen Doppelsieg.

Der Franzose machte einen guten Start, aber erst eine Berührung der Fahrer vor ihm erlaubte es im in Kurve 2, die Führung zu übernehmen, die er nicht mehr abgeben sollte.

DHL Pole-Position-Sieger und Lokalmatador Norbert Michelisz verlor am Start gegen Esteban Guerrieri, der neben ihm in der ersten Startreihe gestanden hatte. Der Ungar war aber entschlossen, vor seinem heimischen Publikum die Führung zurückzuerobern. In der Anfahrt zur Kurve 2 mischte sich auch noch BRC Racing Teamkollege Gabriele Tarquini in den Kampf ein. Das Trio berührte sich und wurde in der langen Linkskurve nach außen getragen.

Dadurch öffnete sich auf der Innenseite in großes Loch für Ehrlacher, der keine weitere Einladung brauchte und mit seinem Honda Civic Type R TCR an allen drei vorbeiging.

„Ich hatte gehofft, einen guten Start zu erwischen, und das ist mit gelungen“, freute sich Ehrlacher mit einem großen Lächeln – und etwas Understatement.

Die beiden schwarzen Hondas fuhren einen Vorsprung auf die beiden kämpfenden Hyundais von Muller und Michelisz heraus. In der zweiten Hälfte des 12-Runden-Rennens schloss Guerrieri zu seinem Teamkollegen auf, doch Ehrlacher hatte alles unter Kontrolle und holte den ersten Saisonsieg für sich und sein Team.

Michelisz wollte Muller den dritten Platz abspenstig machen und wagten in der fünften Runden in Kurve 1 einen Angriff. Am Ausgang der Haarnadelkurve wurde er aber weit nach außen getragen, wodurch Muller die Nase vorne behielt.

Weitere Versuche, den Franzosen an der Außenseite dieser Kurve zu überholen schlugen fehl. In der letzten Runde war Michelisz aber erfolgreich. Er nahm Schwung und ging beim Anbremsen innen vorbei – sehr zur Freude seiner Fans. Das Podium war ein Trost, nachdem es ihm nicht gelungen war, seine DHL Pole-Position in einen Sieg umzuwandeln.

Muller wurde Vierter vor Rob Huff in seinem Sébastien Loeb Racing Volkswagen Golf GTI TCR. Der Brite klagte über ein „langes Bremspedal“.

Nach der Berührung in der ersten Runde musste Tarquini, der Doppelsieger der WTCR AFRIQUIA Rennen von Marokko mit Platz sechs Vorlieb nehmen.

Dániel Nagy beeindruckte auf seinem Weg zu Platz 7 in seinem M1RA Hyundai vor Jean-Karl Vernays Audi Sport Leopard Lukoil Team Audi RS3 LMS und Thed Björks YMR Hyundai, der vom dritten Startplatz auf einen enttäuschenden neunten Platz zurückfiel.

Der Belgier Benjamin Lessennes vervollständigte die Top 10, nachdem er zuvor James Thompsons Honda in Kurve 1 aus dem Weg geräumt hatte.

Das zweite Qualifying für die beiden Sonntagsrennen der WTCR-Rennen von Ungarn findet morgen um 10.00 Uhr statt.


FIA WTCR / RB


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