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FIA WTCR Rennen 2: Bennani hält Comte in Schach und feiert Premierensieg

07.10.2018 (Speed-Magazin.de) Mehdi Bennani überstand im zweiten Lauf der WTCR-Rennen von China-Wuhan mit der umgekehrten Startaufstellung in der letzten Runde einen Angriff von Aurelien Comte und wurde zum Zwölften Rennsieger im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR.

Der Sébastien Loeb Racing Fahrer hatte von der DHL Pole-Position aus mit seinem Volkswagen Golf GTI TCR vom Start weg geführt. In den letzten Runden holte Comte mit seinem DG Sport Compétition PEUGEOT 308TCR aber auf und setzte den Führenden mit der Lichthupe unter Druck.

In der letzten Runde wagte Comte in der Schikane einen Angriff und verdrängte Bennani von der Spitze. Auf der Innenbahn kam er in der anschließenden Haarnadelkurve aber von der Ideallinie ab, wodurch Bennani wieder vorbeiging und den Sieg einfuhr. Comte verteidigte Rang zwei gegen Nathanaël Berthon von Comtoyou Racing, der mit seinem Audi RS 3 LMS zum ersten Mal in der Saison 2018 auf das Podium fuhr.

„Es war an diesem Wochenende von Anfang an schwierig“, sagt ein überglücklicher Bennani. „Nach meinem Podium in Ningbo war das Auto schwer, und ich musste 110 Prozent geben, denn ich wusste, dass meine Reifen ab Runde zwölf oder 13 abbauen würden. Und das ist passiert.“

„Das ist ein schöner Sieg, denn seit meinem Unfall in Vila Real ist eine Menge passiert. Diesen Sieg widme ich dem König von Marokko, der mir soviel dabei geholfen hat, ein professioneller Rennfahrer zu werden.“

Bennani schildert den Angriff in der letzten Runde von Comte und sagt, dass er froh war zu gewinnen, nachdem er so lange geführt hatte. „Ich wusste, das er um die 60 Kilogramm leichter ist“, sagt er. „Er hat in den letzten drei Runden massiv aufgeholt, und als er mich überholt hat, wusste ich, dass er auf dieser Linie die Haarnadelkurve kaum packen wird. Ich bin sehr glücklich.“

Am Start verteidigte Bennani seine Führung vor Qing-Hua Ma von Boutsen Ginion Racing, der aus Reihe eins einen schlechten Start erwischte, in der ersten Kurve hinaus rutschte und zurückfiel. Comte kam hingegen gut weg und setzte den Führenden unter Druck. Beiden im Nacken saß Pepe Oriola in seinem Team OSCARO by Campos Racing Cupra TCR.

Weiter hinten im Feld, spielte sich in Runde vier ein Drama ab. Oriolas Teamkollege John Filippi unternahm einen gewagten Angriff auf die beiden YMR Hyundai i30 N TCR. Dabei fuhr er Thed Björk aufs linke Hinterrad. Daraufhin musste der Schwede sein beschädigtes Auto an der Box abstellen.

Vorne war Berthon auf dem Weg zu seinem ersten WTCR OSCARO Podium und ging in Runde 14 von 18 mit einem fantastischen Manöver in der Schikane an Oriola vorbei. Er schloss dann zu Bennani und Comte auf und hätte in den dramatischen letzten Kurven beinahe noch weitere Positionen gutgemacht.

Oriola wurde Vierter, von dem Sieger des ersten Rennens Jean-Karl Vernay und den weiteren Comtoyou Audi von Frédéric Vervisch und Aurélien Panis. Vernays Audi Sport Leopard Lukoil Teamkollege Gordon Shedden, der im dritten Rennen auf der DHL Pole-Position stehen wird, hatte weniger Glück. Von Startplatz zehn aus erlitt er nach einer Berührung in der ersten Runde einen Reifenschaden.

Qing-Hua Ma rettete sich nach einem tollen Überholmanöver in der ersten Kurve von Runde 16 gegen Denis Dupont Rang acht. Auf Platz zehn gewann Yvan Muller in seinem YMR Hyundai einen wichtigen Punkt.

Sébastien Loeb Racing Fahrer Rob Huff verpasste als Elfter die Punkteränge, nachdem Ma ihn in Runde zwölf berührt hatte. Huff kam vor dem Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta TCR von Kevin Ceccon ins Ziel.

Rennen 3 der WTCR-Rennen von China-Wuhan wird um 11:05 Uhr gestartet.


FIA WTCR / ND


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