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FIA WTCR 2. Rennen: Vernay siegt, Lokalmatador Bennani auf Platz zwei

Vernay

08.04.2018 (Speed-Magazin.de) Jean-Karl Vernay überstand in Marrakesch zwei Neustarts hinter dem Safety-Car und gewann das zweite WTCR AFRIQUIA Rennen von Marokko, das in umgekehrter Startreihenfolge gestartet worden war.

Der Fahrer vom Audi Sport Leopard Lukoil Team überholte nach Rennstart in Kurve 1 den DHL Pole-Sitter Pepe Oriola. Oriola versuchte alles, um sich gegen die Attacke zu wehren, hatte gegen Vernay aber das Nachsehen. Im Kampf um Platz eins berührten sich die beiden Piloten mehrfach.

Der Brite James Thompson versuchte den Kontakt der beiden Spitzenfahrer auszunutzen, musste sich nach einem missglücktem Manöver aber geschlagen geben. Außen überholte ihn dann Lokalmatador Mehdi Bennani, der sich bis zum Ende des Rennens auf Platz zwei festbiss.

„Ich bin sehr glücklich“, sagt der Vernay. „Am Start ging es etwas eng zu. Ich habe alles riskiert, weil ich das Rennen unbedingt gewinnen wollte. Das Team sollte sehen, dass es die richtige Entscheidung war, mich unter Vertrag zu nehmen. Das Auto war fantastisch und es war mir möglich, ohne irgendwelche Probleme auf Platz eins zu fahren.“

Bennani verfolgte den Audi Sport Leopard Lukoil Team Audi RS 3 LMS bis zur Zielflagge. Vernay schaffte es aber, bei beiden Neustarts seine Position zu verteidigen. Der Sébastien Loeb Racing Volkswagen Golf GTI TCR hatte nie eine Chance, auf dem 2,9 Kilometer langen Circuit Moulay El Hassan in Führung zu gehen.

Oriola (Team OSCARO by Campos Racing) war lange auf Kurs zum Podium, wurde aber von Yann Ehrlacher unter Druck gesetzt, der nach dem Start zwei Plätze gut gemacht hatte.

Der Brite Rob Huff war lange im Kampf um Platz fünf mit Thed Björk verwickelt. Der Sébastien Loeb Racing Pilot erlitt jedoch nach der zweiten Safety-Car-Phase einen Reifenschaden, weshalb der Volkswagen Golf GTI TCR am Ende der langen Geraden geradeaus fuhr. Björk übernahm in seinem YMR Team Hyundai die Position des Briten. Damit waren fünf verschiedene Marken in den Top 5 vertreten.

Thompson landete im ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Civic Type R TCR vor Norbert Michelisz (BRC Racing Team, Hyundai i30 N TCR) auf Rang sechs.

Esteban Guerrieri setzte sich in einem spannenden Duell gegen Yvan Muller durch und beendete das Rennen auf Platz acht. Zweimal zwang der Altmeister Guerrieri dazu, in der Schikane abzukürzen.

Tom Coronel komplettierte die Top 10. Gordon Shedden landete auf Platz elf und erhielt damit keine Punkte.

Gabriele Tarquini, der sich für das dritte Rennen die DHL Pole-Position gesichert hatte, musste im zweiten Rennen Schaden einstecken. Sein Team BRC Racing hatte alle Hände voll zu tun, um das Auto für das dritte Rennen zu reparieren.

Die erste Safety-Car-Phase wurde wegen eines Unfalls von Zsolt Zsabó (Zengő Motorsport) und Gianni Morbidelli (Team Mulsanne) ausgelöst. Nach dem Unfall in Runde neun blieb der Cupra von Zsabó in Kurve eins stehen.

Das Safety-Car musste in Runde zwölf ein weiteres Mal ausrücken, weil Benjamin Lessennes in seinem Honda Civic Type R TCR in die Mauer krachte.

Das dritte FIA WTCR AFRIQUIA Rennen von Marokko findet am Sonntag um 18:10 Uhr Ortszeit statt.


FIA WTCR / DW


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