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WRC Rallye Frankreich: Fliegender Finne setzt ein erstes Ausrufezeichen - Latvala Schnellster im Shakedown!

Latvala Schnellster im Shakedown

02.10.2014 (Speed-Magazin.de / Rallye Frankreich 2014) Latvala Schnellster im Shakedown, Seb und Andreas auf den Plätzen drei und fünf: Jari-Matti Latvala (Polo R WRC Nr.2) fuhr im Shakedown vor der Rallye Frankreich die Bestzeit (2.36,0 Minuten), Teamkollege und Dauerrivale Sebastien Ogier (Polo R WRC Nr.1) war in diesem freien Training nur Drittschnellster (2.37,7 Minuten). Meine einzige Chance, Sebastien im Duell um den Weltmeistertitel noch einzuholen, ist ein Sieg hier in Frankreich, machte Latvala kein Geheimnis aus seiner Strategie für den elften von insgesamt 13 WM-Läufen.



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Sechs Punkte mehr als Latvala muss Tabellenführer Ogier bei seiner Heimrallye einfahren, dann steht er vorzeitig zum zweiten Mal als Weltmeister fest. Trotz dieses strategischen Vorteils ist dem Franzosen aber klar: „Jari-Matti ist zur Zeit in Topform. Ihn hier zu schlagen, wird alles andere als einfach.“

Latvala Schnellster im Shakedown, Seb und Andreas auf den Plätzen drei und fünf
Latvala Schnellster im Shakedown, Seb und Andreas auf den Plätzen drei und fünf
© VW | Zoom
  Latvala gab immerhin zu, mit einem unguten Gefühl im Bauch in den Shakedown gestartet zu sein. „Beim Test letzte Woche habe ich viel an der Fahrwerksabstimmung gearbeitet. Zu Anfang des Tests hat mein Auto für meinen Geschmack zu stark untersteuert“, erzählte der Finne. „Aber die Änderungen haben funktioniert, das hat der Shakedown gezeigt. Jetzt lenkt mein Polo R WRC so ein, wie ich es gerne habe.“ Das Shakedown-Ergebnis spricht Bände: Latvala war 1,2 Sekunden schneller als Kris Meeke (Citroën) auf Rang zwei.

Teamkollege Sébastien Ogier schaute vor allem auf die bevorstehende Rallye voraus. „Etwa 50 Prozent der Wertungsprüfungen sind im Vergleich zu letztem Jahr neu. Diese neuen Strecken gefallen mir sehr gut, sie lassen sich sehr flüssig fahren.“ Ein paar Bedenken hat allerdings auch der Franzose. „Wenn’s regnet, wird’s schwierig. Die Strecken werden dann sehr glatt. Und Raum für Fehler hast du fast nirgendwo, dazu sind die Straßen einfach zu schmal.“

Volkswagen Junior Andreas Mikkelsen nutzte den Shakedown vor allem, um einen umfangreichen Funktionstest durchzuführen. „Der Streckencharakter des Shakedowns ist leider völlig anders als die Wertungsprüfungen. Ich habe meine Durchgänge deswegen vor allem dafür genutzt, neue Bremsen anzufahren.“ Der Norweger fuhr die fünftschnellste Zeit (2.39,1 Minuten).

Die Rallye beginnt am Donnerstagabend mit dem Showstart (ab 17:30 Uhr) in der Nähe des Europäischen Parlaments im Stadtzentrum von Strasbourg. Die erste Wertungsprüfung steht am Freitagmorgen (ab 08:44 Uhr) auf dem Programm.


Raphael Berlitz

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