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WRC Rallye Frankreich 2014: Jari-Matti Latvala geht im Zweikampf um den Sieg keine unnötigen Risiken mehr ein

Jari-Matti Latvala: Ich versuche, auf Sicherheit zu fahren

05.10.2014 (Speed-Magazin.de / Rallye Frankreich 2014 / VW Motorsport) Mit einer Doppelführung geht Volkswagen in die letzte Etappe der Rallye Frankreich. Am Sonntag. Jari-Matti Latvala (Polo R WRC Nr.2) hat weiterhin das Kommando und baute seinen Vorsprung auf Markenkollege Andreas Mikkelsen (Polo R WRC Nr.9) auf 28,0 Sekunden aus. Kris Meeke (Citroen) ist mit einem Rückstand von inzwischen schon 53,7 Sekunden abgeschlagenDritter.



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der Super-WP in den Straßen von Mulhouse. Ein wichtiges Element dieser Taktik war die Versorgung mit den Zwischenzeiten der direkten Konkurrenten auf dem Display auf der Mittelkonsole des Polo R WRC. „Ich habe mich am Tempo von Andreas orientiert“, verriet Latvala. Kris Meeke war schon seit der Mittagspause nicht mehr in unmittelbarer Schlagdistanz.

Dass sich sein finnischer Markenkollege an seinen Zwischenzeiten orientierte, blieb auch Mikkelsen nicht verborgen. „Jedes Mal, wenn ich das Tempo ein wenig angezogen habe, hat Jari-Matti gekontert“, erkannte der Norweger. Im Verlauf des Nachmittags nahm er deswegen ein wenig das Tempo heraus. „Es macht keinen Sinn, Jari-Matti zu attackieren. Für mich geht es jetzt vor allem darum, den dritten Rang in der WM-Gesamtwertung zu festigen. Dazu reicht ein zweiter Rang bei der Rallye Frankreich völlig aus.“

Sébastien Ogier (Polo R WRC #1), der nach den Problemen vom Freitag als Gesamt-30. in den Samstag gestartet war, kletterte mit zwei Bestzeiten zurück in die Top-20. „Mit den Zeiten heute bin ich zufrieden, wir waren immer bei den Schnellsten.“ Bei nur noch 63 verbleibenden WP-Kilometern am Sonntag sind die Punkteränge allerdings weiterhin außer Reichweite. „Ich werde mich morgen auf die Powerstage konzentrieren“, kündigte der Weltmeister an. „Die drei Extra-Punkte für die Bestzeit könnten im Titelduell mit Jari-Matti noch sehr wertvoll werden.“

Während die Mechaniker an den Polo R WRC arbeiteten, rannten die Fahrer der Wetter-Crew die Tür ein. Denn für Sonntagmittag wird allgemein mit Regen gerechnet. „Dann wird es noch einmal schwierig, dann könnten die Karten noch einmal neu gemischt werden“, blickte Sébastien Ogier voraus.


Raphael Berlitz

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