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Rallye Monte Carlo Endstand 2016: Erfolgreiches Debüt der Peugeot Rally Academy in Monte Carlo

Peugeot 208 T16

26.01.2016 (Speed-Magazin.de / Rallye Monte Carlo Ergebniss 2016) Gleich der erste Einsatz ein voller Erfolg: Bei der extrem schwierigen Rallye Monte Carlo kamen beide Teams der Peugeot Rally Academy erfolgreich ins Ziel. Jose Antonio Suarez und Candido Carrera, die Sieger des 208 Rally Cup 2015, demonstrierten ihre Stärke im Fürstentum von Monaco. In ihrem Peugeot 208 T16 belegten sie den sechsten Platz in der WRC2-Wertung. Jordan Berfa und Damien Augustin pilotierten ihren Peugeot 208 R2 zum Sieg in der Klasse R4 und feierten den zweiten Platz in der WRC3.

Die beiden ersten Wertungsprüfungen von José Antonio Suarez und Candido Carrera in den Farben der Peugeot Rally Academy waren schwierige Nachtprüfungen. Nach einem Reifenschaden auf der ersten Prüfung verlor das Rallye-Duo auf der zweiten Wertungsprüfung wertvolle Zeit, als sie auf ein anderes Team aufliefen und nicht überholen konnten. Zum Ende der Etappe in Gap lagen sie auf dem sechsten Platz in ihrer Klasse.

Am Freitag zeigte das Peugeot-Team eine fehlerfreie Fahrt und beendete den Tag trotz ständig wechselnder Streckenverhältnisse auf dem siebten Platz. Am Samstag musste die Crew der Peugeot Rally Academy Zeit durch einen Ausritt auf der 51,55 Kilometer langen und berühmten Prüfung „Lardier et Valença-Faye“ einbüßen. Im zweiten Marathon-Durchgang wurden sie durch einen Reifenschaden gebremst.

Die anschließende Wertungsprüfung „Saint Léger le Mélèzes – La Batie Neuve“ meisterten Suarez/Carrera mit Bestzeiten sowie mit einer geschickten Reifenwahl. Das Ergebnis: Die sechstschnellste Zeit im Gesamtklassement der WR2-Wertung. Beide krönten den Tag, trotz eines Drehers, mit der zweitschnellsten Zeit auf dem Klassiker „Sisteron – Thoard“.

Als perfekten Abschluss fuhren die beiden Spanier die WRC2-Bestzeit auf dem berühmten Col de Turini, bevor sie das Ziel in Monte Carlo als Sechste erreichten. „Ich bin begeistert von unserem Ergebnis und meinem ersten Einsatz bei der Rallye Monte Carlo. Die Bedingungen waren das ganze Wochenende sehr schwierig. Die Streckenbedingungen auf den Wertungsprüfungen veränderten sich teilweise vom Start bis ins Ziel. Unser Wunsch war es, die Rallye zu beenden – das haben wir geschafft. Ich habe während der vier Tage viel Erfahrung gesammelt. Das ist sehr wichtig für den Rest der Saison“, sagte Suarez.

Unterdessen feierten Jordan Berfa und Damien Augustin ihren ersten Start des Jahres im Peugeot 208 R2, indem sie in der Klasse R4 in Führung gingen und nach der dritten Prüfung den zweiten Rang in der WRC3-Wertung belegten. Bis ins Ziel konnten sie beide Positionen verteidigen.

Anstatt Fehler zu machen, wie es einem Team beim Debüt auf den legendären Strecken der Rallye Monte Carlo passieren kann, zeigten Berfa/Augustin ein beeindruckendes Tempo und verbuchten sogar eine Bestzeit vor der Konkurrenz in stärkeren WRC3-Fahrzeugen. Barfa war nach seinem ersten Monte-Carlo-Einsatz beeindruckt: „Ich hätte mir vor dem Start nicht träumen lassen, ein so gutes Ergebnis einzufahren. Wir haben uns genau an die Vorgaben gehalten. Die tolle Arbeit mit der Peugeot Rally Academy hat sich wirklich ausgezahlt, vor allem im Hinblick auf die Reifenwahl. Es war ein langes und hartes Event, aber eine unglaublich tolle Erfahrung.“

Im Gesamtklassement lagen drei Peugeot 208 R2 in den Top Fünf, dank der Leistungen von Fabio Andolfi (3. Platz) und Damiano De Tommaso (4. Platz).


Endstand Rallye Monte Carlo
WRC2

1. Elfyn Evans/Craig Parry (Ford Fiesta R5) 4:08.23,9 Std.

2. Armin Kremer/Pirmin Winklhofer (Škoda Fabia R5) +2.13,1 Min.

3. Quentin Gilbert/Jamoul Renaud (DS3 R5) +2.34,2 Min.

4. Quentin Giordano/Valentin Sarreaud (DS3 R5) +6.32,6 Min.

5. Yoann Bonato/Denis Giraudet (DS3 R5) +11.45,7 Min.

6. José Antonio Suarez/Candido Carrera (Peugeot 208 T16) +18.18,3 Min.


WRC3

1. Ole Christian Veiby/Jonas Andersson (DS3 R3 Max) 4:30.42,9 Std.

2. Jordan Berfa/Damien Augustin (Peugeot 208 R2), +3.46,6 Min.

3. Fabio Andolfi/Manuel Fenoli (Peugeot 208 R2) +4.29,6 Min.

4. Damiano De Tommaso/Massimiliano Bosi (Peugeot 208 R2) +6.11,6 Min.

5. Vincent Dubert/Sébastian Poujol (DS3 R3 Max) +15.58,7 Min.


Peugeot


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