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ADAC Rallye Deutschland 2017 Vorgestellt: Julius Tannert

Starker Nachwuchs im deutschen Rallye-Sport

08.08.2017 (Speed-Magazin.de) ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Julius Tannert hat die Chance, sich bei der ADAC Rallye Deutschland 2017 in der Junior WRC zu präsentieren.

Die ADAC Rallye Deutschland ist eine optimale Plattform für junge deutsche Rallye-Talente, um sich vor heimischem Publikum auf großer Bühne zu beweisen. Diese Gelegenheit will auch Julius Tannert nutzen. Der 27-Jährige aus Zwickau ist zwar erst seit 2012 im Rallye-Sport aktiv, aber hat in dieser Zeit bereits beachtliche Erfolge einfahren können. 2017 tritt er in der Junior WRC an und wird dabei unterstützt von der ADAC Stiftung Sport.

Julius Tannert ist seit 2012 im Rallye-Sport aktiv
Julius Tannert ist seit 2012 im Rallye-Sport aktiv
© ADAC | Zoom
Für Julius Tannert ist die ADAC Rallye Deutschland mit guten Erinnerungen verknüpft: Schon 2013 und 2014 konnte der Sachse Klassensiege beim deutschen WM-Gastspiel feiern. 2015 gewann er im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland schließlich beide Läufe des ADAC Opel Rallye Cups. Tannert, der 2015 erstmals zum Förderkader der ADAC Stiftung Sport gehörte, sicherte sich damit auch vorzeitig den Titel des Markenpokals. Es folgte die Aufnahme als Werksfahrer in das ADAC Opel Rallye Junior Team.

2016 trat Tannert bei der ADAC Rallye Deutschland im Opel ADAM R2 an, mit dem er im vergangenen Jahr auch die FIA ERC Junior Championship bestritt. Er beendete die europäische Meisterschaft auf dem vierten Gesamtrang. Bei der ADAC Rallye Deutschland 2016 holte er in der stark besetzten Wertungsgruppe RC4 den zweiten Rang. Zur Saison 2017 vollzog Tannert den nächsten Karrieresprung - von der europäischen Bühne hin zur Weltmeisterschaft. Mit dem Ford Fiesta R2T tritt er derzeit in der Junior WRC an, wo er mit Platz drei bei der Rally Italia Sardegna schon sein erstes Podium feiern konnte.

Julius Tannert: "Als Vorbereitung auf die ADAC Rallye Deutschland (17. bis 20. August 2017) schaue ich mir natürlich die Onboard-Aufnahmen der vergangenen Jahre an und versuche, mir besondere Stellen einzuprägen. Dieses Jahr warten einige neue Prüfungen auf uns. Da kann man nur schauen, welche Teile man bei einer anderen Rallye eventuell schon gefahren ist. Nachdem wir dann in der Junior WRC drei Rallyes auf Schotter gefahren sind, werde ich auf jeden Fall einen Test absolvieren, um mich wieder an den Asphalt zu gewöhnen."


ADAC / JM


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