zur Startseite

VW Scirocco R-Cup im fränkischen Monaco: Skisprung-Olympiasieger Hannawald zweiter Gaststarter in diesem Jahr!

Der Scirocco R-Cup im fränkischen Monaco

25.06.2014 (Speed-Magazin.de / Volkswagen Scirocco R-Cup) Mit Skisprung-Olympiasieger und Rennfahrer Sven Hannawald als Stargast geht der Volkswagen Scirocco R-Cup im fränkischen Monaco in die nächste Runde. Am 27. und 28. Juni steht am dritten von insgesamt sechs Rennwochenenden auf dem Norisring zweifellos einer der Saisonhöhepunkte auf dem Programm. Auf dem engen Stadtkurs ist höchstes fahrerisches Können bei der Navigation der 285 PS starken Tourenwagen gefragt. Spannung verspricht auch die Situation in der Meisterschaft: Spitzenreiter Jordan Lee Pepper (ZA) wird erneut von 22 Herausforderern gejagt.

Alles Wissenswerte zum dritten Rennwochenende auf dem Norisring im Stenogramm:

+++ Nach Royal Pierre Casiraghi (30) beim Auftakt in Hockenheim ist Sven Hannawald (39) der zweite prominente Gaststarter im Scirocco R-Cup in diesem Jahr. Der Deutsche ist mit seinem dritten Start quasi schon Stammgast im umweltschonenden Markenpokal. Dabei hielt die Skisprung-Legende bei seinen bisherigen Rennen im österreichischen Spielberg jeweils gut mit: 2011 landete er auf Platz 18, ein Jahr später auf Position 19. Der Norisring ist für Hannawald im Cup-Scirocco eine neue Herausforderung. +++

Norisring mit VIP-Pilot Hannawald
Norisring mit VIP-Pilot Hannawald
© Volkswagen | Zoom
+++ Zwischen 1998 und 2003 war Sven Hannawald einer der dominierenden Flieger weltweit und löste zusammen mit Martin Schmitt (36) einen wahren Skisprung-Boom in Deutschland aus. Er wurde zweimal Skiflug-Weltmeister, zweimal Team-Weltmeister im Skispringen und holte 2002 in Park City Olympiagold mit der deutschen Mannschaft. Sein unvergesslichster Triumph war aber sein historischer Grand-Slam-Erfolg bei der Vierschanzentournee 2001/2002, wo Hannawald als einziger Flieger in der über 60-jährigen Geschichte alle vier Springen bei einer Tournee gewinnen konnte. Nach dem Ende seiner Skisprung-Karriere wechselte Hannawald in den Motorsport, wo er 2010 im ADAC GT Masters Zweiter auf dem Sachsenring wurde. 2013 fuhr er in der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. +++

+++ Tabellenführer Jordan Lee Pepper (17) hat drei der ersten vier Saisonrennen gewonnen. Seit der Einführung des Cups im Jahr 2010 ist er der dritte Fahrer mit einer derart eindrucksvollen Startbilanz. Gleiches war zuvor nur Kelvin van der Linde (18) und Mateusz Lisowski (23) gelungen. Der Pole gewann 2012 den Titel im Volkswagen Scirocco R-Cup, der Südafrikaner van der Linde im Vorjahr. Ein gutes Omen für Jordan Lee Pepper. +++

+++ Ola Nilsson (26) ist der „Rekordsieger“ im Volkswagen Scirocco R-Cup auf dem anspruchsvollen Norisring, wo traditionell nur einen Rennen am Wochenende auf dem Programm steht. Er triumphierte hier als einziger Fahrer zweimal – 2011 und 2012. Im Jahr seines zweiten Triumphs holte er am Ende der Saison auch den Titel. Den einzigen deutschen Sieg holte im Jahr 2010 Stefano Proetto (29), 2013 triumphierte Kelvin van der Linde am Norisring. +++

Dritte von sechs Stationen des umweltschonenden Markenpokals
Dritte von sechs Stationen des umweltschonenden Markenpokals
© Volkswagen | Zoom
+++ Von den diesjährigen 23 Stammpiloten haben sieben schon Erfahrung mit dem Cup-Scirocco auf dem Kurs im „fränkischen Monaco“. Manuel Fahnauer (19) schaffte es im Vorjahr als Dritter aufs Podest. Mikaela Ahlin-Kottulinsky (21) belegte Platz vier, Jordan Lee Pepper landete auf Position sechs. Routinier Michael Müller (52) war bereits im Jahr 2011 das erste Mal auf dem Norisring gefahren. +++

+++ Nach drei Erfolgen von Jordan Lee Pepper in den ersten drei Saisonrennen beendete in Oschersleben mit Jason Kremer (19) ein „Rookie“ die Siegesserie des Südafrikaners. Er hat es von den Neueinsteigern bisher als Einziger aufs Podest geschafft. Der Deutsche ist mit 97 Zählern auch der erste Jäger von Tabellenführer Pepper (117) in der Gesamtwertung. Hinter Kremer liegen mit Victor Bouveng (93), Nicolaj Møller Madsen (82), Manuel Fahnauer (74) und Yann Ehrlacher (73) vier Routiniers auf der Lauer. +++

+++ Auf dem Norisring werden seit 1947 Rennen ausgetragen. Anfangs handelte es sich dabei vornehmlich um Motorradrennen, erst ab Anfang der 60er-Jahre fanden vermehrt Autorennen statt. Der Norisring wird aufgrund seines speziellen Charakters – Stadtkurs mit dicht an der Strecke stehenden Leitschienen, enge Spitzkehren und dank des Dutzendteichs ein Hauch von mediterranem Flair – als das „fränkische Monaco“ bezeichnet. +++

Spitzenreiter Jordan Lee Pepper wird gejagt
Spitzenreiter Jordan Lee Pepper wird gejagt
© Volkswagen | Zoom
+++ Die Höchstgeschwindigkeit wird im Scirocco R-Cup auf dem Norisring am Ende der Start-und-Ziel-Geraden erreicht. Hier schalten die Fahrer bis in den sechsten Gang hinauf und erreichen dabei bis zu 192 km/h. +++

+++ Die Aufmerksamkeit bei Volkswagen Motorsport ist am Norisring-Wochenende geteilt: Parallel zum Rundstrecken-Rennen auf dem Stadtkurs geht der siebte Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft über die Bühne. Titelverteidiger und Tabellenführer Sébastien Ogier (30) und seine Kollegen wollen bei der Rallye Polen den elften Sieg in Serie für Volkswagen herausfahren. In den Pausen zwischen den Wertungsprüfungen gehören natürlich auch in Polen die Livestream-Übertragungen vom Norisring zum Pflichtprogramm. +++

+++ 19 Fahrer und vier Fahrerinnen aus insgesamt acht Nationen sind in diesem Jahr im Volkswagen Scirocco R-Cup regelmässig mit von der Partie. Insgesamt kämpfen fünf Fahrer aus den letztjährigen Top Ten um den Titel: neben dem letztjährigen Gesamtdritten Pepper auch der momentan in der Junior-Wertung führende Däne Nicolaj Møller Madsen (21), die deutsche Hoffnung Manuel Fahnauer sowie Mikaela Ahlin-Kottulinsky und Victor Bouveng (18) aus Schweden. Neben vielen Nachwuchstalenten ist in dieser Saison übrigens auch ein Routinier am Start: Michael Müller ist bereits 52 Jahre alt und Inhaber mehrerer Volkswagen Autohäuser. +++

+++ Frauenpower wird in diesem Jahr im Scirocco R-Cup ganz grossgeschrieben. Mit Mikaela Ahlin-Kottulinsky, die beim Auftakt in Hockenheim auf Platz fünf fuhr, der Schweizerin Jasmin Preisig (21), Lucile Cypriano (17) aus Frankreich und der Deutschen Doreen Seidel (28) stellen sich gleich vier schnelle Ladys der männlichen Konkurrenz. Lucile Cypriano holte sich beim Talentwettbewerb der FIA Women in Motorsport Commission das Ticket und hat mit einem Top-Ten-Platz am Auftaktwochenende schon ihr Können unter Beweis gestellt. Die hübsche Doreen Seidel hat in den vergangenen Jahren nicht nur ihr motorsportliches Können nachgewiesen, sie war 2008 auch Playmate des Jahres. +++

+++ Wie in der vergangenen Saison haben die Fahrerinnen und Fahrer die Möglichkeit, das Push-to-pass-System einzusetzen, wodurch sich die Leistung des Scirocco kurzzeitig um 50 PS auf 210 kW (285 PS) erhöht. Im Freien Training ist die Zahl der „Push-to-pass“-Einsätze auf sechs begrenzt. Im Zeittraining gibt es kein Push-to-pass. Für das Rennen gilt generell folgende Regelung: Startreihe 1–3: 15 Mal Push-to-pass; Startreihe 4–6: 15 + 1 Mal „Push-to-pass“; Startreihe 7–9: 15 + 2 Mal „Push-to-pass“; Startreihe 10–12: 15 + 3 Mal „Push-to-pass“; Startreihe 13–16: 15 + 4 Mal „Push-to-pass“; Startreihe 17–19: 15 + 5 Mal „Push-to-pass“. +++


Volkswagen Motorsport / MB


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de