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VLN: Frikadelli Racing muss auf den Start beim VLN-Saisonfinale verzichten

Nach Leitplankenkontakt im Quali konnte der Frikadelli-Porsche nicht mehr repariert werden

20.10.2018 (Speed-Magazin.de) Das Finale der Langstrecken-meisterschaft Nürburgring (VLN) ging ohne Frikadelli Racing über die Bühne: Nach einem Ausrutscher im Qualifying konnte der Porsche 911 GT3 R mit der Nummer 30 nicht mehr rechtzeitig repariert werden, Lance David Arnold (Duisburg) und Alex Müller (Rees) mussten auf den Start des Vierstundenrennens verzichten. Für das Porsche-Kundenteam von Klaus Abbelen und Sabine Schmitz endete dadurch die VLN-Saison, die den Publikumslieblingen aus Barweiler zwei Laufsiege und einen weiteren Podestplatz einbrachte, vorzeitig.

Stimmen nach dem Rennen
Klaus Abbelen (Teamchef): „Das Saisonende ist für uns enttäuschend verlaufen, daran gibt es leider nichts zu rütteln. Wir haben immer versucht, auf Sieg zu fahren –was uns im Laufe des Jahres auch zweimal gelungen ist. Aber wir haben zu viele Fehler gemacht, das müssen wir drastisch ändern. Wir lassen das jetzt erst einmal sacken. Im nächsten Jahr geht’s weiter. Aber ich möchte mich beim gesamten Team und unseren Fahrern für den großen Einsatz an diesem und den vorherigen Rennwochenenden bedanken.“

Alex Müller (Fahrer Porsche 911 #30): „Ich war auf einer schnellen Qualifying-Runde unterwegs und beim Anbremsen des Kleinen Karussels am Schwalbenschwanz einen Tacken zu spät dran. Dadurch bin ich auf den Grünstreifen gekommen und hatte einen leichten Leitplankenkontakt – aber der hat genügt, um dem Auto innere Verletzungen zuzufügen, die vor dem Rennen nicht mehr reparabel waren. Den Fehler nehme ich klar auf meine Kappe und möchte mich beim ganzen Team entschuldigen, wir hätten uns einen anderen Saisonabschluss gewünscht. Aber das kann passieren, wenn du hart attackierst.“

Lance David Arnold (Fahrer Porsche 911 #30): „Ich war heute Morgen nur für eine Runde auf der Nordschleife, um eine Zeit zu setzen, und wollte erst später im Qualifying angreifen. Der Ausfall ist doppelt schade für das Team, für Alex und für mich, denn ich besaß noch Chancen auf den Gewinn der SP9 Pro-Wertung. Wir hätten den Jungs zum Saisonabschluss gerne noch eine weitere Podiumsplatzierung geschenkt.“

Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring umfasst auch 2018 wieder neun Rennen. Los ging es am 24. März mit dem ersten Saisonlauf. Die vierstündigen Samstagsveranstaltungen führen über die Nürburgring-Nordschleife sowie die Kurzanbindung des Grand Prix-Kurses, die Streckenlänge beträgt dann 24,358 Kilometer. Am 18. August stehen sogar sechs Stunden auf dem Programm. Das Finale findet am 20. Oktober statt. Saisonhöhepunkt war das 24-Stunden-Rennen am 12. und 13. Mai, das nicht zur VLN zählt. Dabei nutzten die Teilnehmer die 25,378 Kilometer lange Streckenvariante inklusive Grand-Prix-Kurs ohne Mercedes-Arena.


Frikadelli Racing / JM


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