zur Startseite

VLN 8: Debütant Piana sorgt in der Cup3 für Aufsehen

Ein Debütant sorgte bei VLN8 in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing für Furore

13.10.2017 (Speed-Magazin.de) Gabriele Piana fuhr für Mühlner Motorsport als Solostarter ein überragendes Rennen. Der Italiener führte bei wechselhaften äußeren Bedingungen lange Zeit nicht nur die Cup-Klasse an, sondern wurde zeitweise sogar in den Top-Ten der Gesamtwertung geführt. 

Hamza Owega, Alex Schula und Moritz Kranz, die sich zwei Wochen zuvor mit einem Sieg bei VLN7 vorzeitig den Titel in der Fahrer- und Teamwertung gesichert hatten, tauschten kurz vor Schluss den Platz mit dem 31-jährigen Debütanten im Hinblick auf einen möglichen Sieg des Mühlner Motorsport Trios in der VLN-Gesamtwertung. „Der Anfang des Rennens war etwas zäh, da ich ordentlich im Verkehr festhing. Aber dann veränderten sich die Streckenbedingungen. Später war alles nass und für mich lief es richtig gut. Klar, als Rennfahrer will man am Ende nicht Zweiter werden. Aber ich bin nicht angetreten, um Mühlner Motorsport wichtige Punkte wegzunehmen. Von daher ist das alles gut und richtig so“, sagte Piana. Rang drei ging an Marc Keilwerth, Timo Mölig und Marcos Adolfo Vazquez von Mathol Racing.

Das Rennen wurde geprägt von zahlreichen Ausfällen. Die Gewinner von VLN2 Werner Gusenbauer und Daniel Bohr von Teichmann Racing erwischte es drei Runden vor Schluss. Eine Stunde vor dem Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge mussten „Max“ und Fabian Schiller das Rennen beenden. Letzterer hatte zusammen mit GetSpeed-Teamchef Adam Osieka VLN6 gewonnen.

In der CUP3-Gesamtwertung steuern Owega, Schula und Kranz auf mehrere Rekordmarken zu. Neben dem sechsten Saisonsieg holte das Trio zum sechsten Mal die Pole-Position und fuhr zum siebten Mal die schnellste Rennrunde, verbunden mit jeweils einem Zusatzpunkt. Den Vorjahres-Meistern Marc Hennerici und Moritz Oberheim gelangen 2016 fünf Poles und fünf schnellste Rennrunden. „Bei uns lief nicht alles optimal. Gegen Ende gab es auch noch mal eine Stop-and-Go-Strafe. Zwei Umläufe vor Schluss konnte ich auf neuen Reifen die schnellste Rennrunde fahren, das Auto lief richtig gut. Aber eigentlich hätte Gabriele den Sieg verdient gehabt“, sagte Moritz Kranz. Ein Lob erhielt Piana auch von Teamchef Bernhard Mühlner: „Der Doppelsieg fühlt sich natürlich sehr gut an. Wir wussten, dass die Fahrzeuge das Potential haben, aber dass wir das jetzt so umsetzen konnten, das ist eine tolle Geschichte. Mit Blick auf die Gesamtwertung haben wir am Ende den Platztausch vorgenommen, wobei sich Gabriele nicht nur als toller Rennfahrer, sondern auch als hervorragender Teamplayer herausgestellt hat.“


VLN / JM


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de