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VLN 44. ADAC Barbarossapreis: Frühes Ende nach Unfall im Qualifying für PoLe Racing

Das Rennen war für PoLe Racing bereits nach dem Qualifying zu Ende

28.08.2012 (Speed Magazin) Das achte Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring war für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal bereits nach dem Qualifying zu Ende. Bei einem Unfall am Streckenabschnitt Hohe Acht wurde der Porsche 911 GT3 CupS kurz vor Trainingsende stark beschädigt. „Gottlob ist unserem Fahrer nichts passiert, das ist bei solchen Abflügen immer das Wichtigste“, sagte Team-Manager Wolfgang Kemper (Menden). „Jetzt müssen wir schauen, ob das Fahrzeug überhaupt reparabel ist.“



VLN / 24h: VLN Nürburgring 2012 - 44. ADAC Barbarossapreis
VLN Nürburgring 2012 - 44. ADAC Barbarossapreis VLN Nürburgring 2012 - 44. ADAC Barbarossapreis VLN Nürburgring 2012 - 44. ADAC Barbarossapreis VLN Nürburgring 2012 - 44. ADAC Barbarossapreis VLN Nürburgring 2012 - 44. ADAC Barbarossapreis



Voller Zuversicht waren Gustav Edelhoff (Hemer), Elmar Grimm (Münster) und Ingo Vogler (Schalksmühle) an den Eifelkurs gereist. Nach dem Klassenpodium beim Sechs Stunden-Rennen sollte ein weiteres gutes Ergebnis folgen. Der seriennahe GT3-RS wurde dieses Mal nicht eingesetzt.

Ein Regenschauer kurz vor Trainingsbeginn veranlasste Edelhoff, mit profillierten Reifen auf die Strecke zu gehen. „Es war rundum nass und mehr als ein Roll-Out nicht möglich. Es war klar, dass es abtrocknen würde, darum bin ich nicht auf Zeitenjagd gegangen. Der Porsche machte einen guten Eindruck und mir sehr viel Spass.“

Bei einem Unfall wurde der Porsche 911 GT3 CupS stark beschädigt
Bei einem Unfall wurde der Porsche 911 GT3 CupS stark beschädigt
© Jörg Ufer | Zoom
Ingo Vogler, eigentlich Stammpilot auf dem PoLe-Schwesterfahrzeug, nahm erstmals am Volant des CupS Platz. „Bislang habe ich diesen Porsche nur auf dem Grand-Prix-Kurs bewegt. Aber ich kam schnell und gut zurecht, trotz eines kleinen Missgeschicks…“ Nach zwei Runden auf Regenreifen liess der 45jährige Slicks montieren und nahm das Training nochmals auf. „Nur die beiden Fahrspuren der Reifen waren trocken. Im Bereich Bergwerk kam ich etwas ins Nasse und habe mich dann im Zeitlupentempo gedreht. Dabei habe ich mit der hinteren Stossstange leicht die Leitplanke berührt. War zum Glück alles halb so wild.“

Auf der mittlerweile überwiegend trockenen Piste wollte Elmar Grimm für eine schnelle Zeit und einen guten Startplatz sorgen. Nach 9.06 Minuten in seiner ersten Runde, nahm der 55jährige vier Minuten vor Ende das Qualifying nochmals auf. „Die Runde lief wirklich prima und die Zeit wäre um 8.40 gewesen. Beim Einlenken der Rechtskurve an der Hohen Acht habe ich links den Randstein etwas zu spät verlassen. Danach brach mir das Heck aus und ich war nur noch Passagier.“

Der Porsche-Pilot krachte links zweimal kräftig in die Leitplanken. Das linke Vorderrad rollte rund 200 Meter weiter bis fast zum Wippermann. „Mir tut es für das Team sehr leid, denn der Porsche lief hervorragend. Der Unfall ist natürlich mein Fehler, ich habe wohl etwas zu spät eingelenkt.“

Der nächste Lauf zur beliebtesten nationalen Rennserie Deutschlands findet am 29. September statt. Auf jeden Fall wird dann wieder der seriennahen GT3-RS am Start sein. Hinter dem Einsatz des CupS steht aktuell natürlich ein dickes Fragezeichen.


Jörg Ufer / J.M


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