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Kein Glück für Claudius Karch in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

Früher Ausfall im sechsten Rennen

12.09.2018 (Speed-Magazin.de) „In dieser Saison auf dem Nürburgring geht für mich auch wirklich alles schief, was schief gehen kann. Es ist ziemlich frustrierend, aber es bleibt die Hoffnung, dass sich alles auch wieder zum Guten wendet“, äußerte sich der enttäuschte Claudius Karch nach dem sechsten lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 41. RCM DMV Grenzlandrennen.

Der Mannheimer, der sich mit Ivan Jacoma und Kai Riemer einen von Schmickler Performance eingesetzten Porsche Cayman GT4 CS teilte, war bereits in der zweiten Runde nach einer unglücklichen Kollision ausgefallen.

Das Trio wollte in diesem Jahr im Cayman GT4 Cup by Manthey Racing mit um den Titel kämpfen. Doch für Karch verlief die Saison bisher mehr als enttäuschend. Nach zwei Ausfällen in den ersten beiden VLN-Rennen war Platz drei im dritten Lauf der bisher einzige Lichtblick in dieser Saison. Karch: „Ich musste die VLN-Läufe vier und fünf sowie das 24h-Rennen aufgrund gesundheitlicher Probleme auslassen. Deshalb wäre es diesmal wichtig gewesen, möglichst viele Runden am Stück zu absolvieren.“

Doch auch beim sechsten VLN-Rennen lief es von Beginn an nicht rund. Beim morgendlichen Training waren die Bedingungen nahezu ideal – Sonnenschein, kühle Temperaturen und eine trockene Strecke. Das Trio stellte den Cayman auf einen guten vierten Startplatz, doch dann wurde die Trainingszeit wegen eines Gelb-Verstoßes gestrichen. Deshalb musste Startfahrer Karch vom Ende der Startgruppe ins 4-Stunden-Rennen gehen.

Der Mannheimer arbeite sich schnell nach vorn, doch bereits in der ersten Runde kam es im Streckenabschnitt Ex-Mühle zu einer folgenreichen Kollision. Karch. „Ich fuhr dort hinter einem Konkurrenten her, der an einer Stelle plötzlich bremste, an der sonst keiner bremst. Der Auffahrunfall war nicht zu vermeiden. Zu unserem Unglück wurde der Wasserkühler beschädigt, sodass ich das Auto nur wenig später stellen musste.“

Karch: „Die Saison muss ich nun wirklich abhaken. Mehr Pech geht einfach nicht. Ich habe wenigstens die Hoffnung, dass wir in den letzten Rennen noch einige gute Resultate einfahren können. Ansonsten geht der Blick bereits in Richtung auf die kommende Saison.“


Hasso Jacoby / AH


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