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5. Lauf der VLN: Sieg für Schrey/Mies in der BMW-Markenpokal-Klasse

Bonk motorsport brachte beim fünften VLN-Rennen alle vier Autos ins Ziel

22.08.2017 (Speed-Magazin.de) „Bei diesem Rennen hat fast alles funktioniert, was wir uns vorgenommen hatten. Das Duo Michael Schrey/Alexander Mies, die amtierenden VLN-Meister, haben sich für das 6-Stunden-Rennen noch einmal zusammen getan. Das hat bestens funktioniert, die beiden haben nach starker Fahrt bei schwierigen Bedingungen souverän die Klasse der BMW M235i Racing Cup gewonnen. Unser zweiter BMW ist als Sechster auch ins Ziel gekommen. Das gleiche gilt für die beiden Fahrzeuge, die in der TCR-Klasse an den Start gegangen sind. Ein gelungener Renntag“, war Michael Bonk, Teamchef von Bonk motorsport, nach dem fünften VLN-Lauf, dem Rowe 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, sichtlich zufrieden.

Nach dem Training stand der BMW M235i von Schrey/Mies auf der Pole-Position. Schrey: Eine gute Runde. Ich hatte aber auch Glück, dass ich ohne großen Verkehr durchgekommen bin.“ Im Rennen verlor das Duo zunächst durch eine Code-60-Zone viel Zeit. Anschließend holte das Bonk-Auto bei immer schlechter werdenden Bedingungen – immer wieder setzte Regen ein, zuletzt sogar recht heftig – allerdings zügig auf und gewann am Ende sogar deutlich. Bonk: „Die beiden haben eine fehlerfreie Vorstellung gezeigt und verdient gesiegt. Und Platz Rang 18 im Gesamtklassement unter 172 Startern war eine Topleistung.“ Der zweite BMW M235i von Matthias Schrey/Florian Naumann belegte nach starker Fahrt Platz sechs.

Der neue Opel Astra TCR von Raphael Hundeborn/Marc Legel/Roman Löhnert/ Stephan Kuhs sah bei seinem Debüt die Zielflagge. Bonk: „Platz sechs in der Klasse war in Ordnung. Das Auto hat viel Potenzial, aber vorher müssen wir noch eine Menge arbeiten.“ Hundeborn pflichtete bei: „Im Trockenen waren die Zeiten schon recht ansprechend. Am Rest müssen wir noch einiges tun.“

Jürgen Nett/Achim Nett/Bradley Philpot brachten den unter Bonk-Bewerbung startenden Peugeot 308 Racing Cup auf Platz zwei in der TCR-Klasse ins Ziel. Jürgen Nett: „Wir waren heute besser als erwartet. Das Rennen stand heute unter dem Gedenken an meinen Vater Ludwig Nett, der vor zwei Wochen plötzlich gestorben ist. Ich hoffe, es hat ihm gefallen.“


JEB / ND


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