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Zufriedenstellender Auftakt in der ADAC TCR Germany für racing one

racing one ohne Glück in Oschersleben

04.05.2017 (Speed-Magazin.de) „Unser Saisonauftakt in der ADAC TCR Germany war gar nicht so schlecht, allerdings hatten wir uns mehr erhofft“, stellte Martin Kohlhaas, Teamchef von racing one, nach dem Ende der Veranstaltung in Oschersleben nüchtern fest. „Wir konnten in den beiden Rennen leider unsere gute Performance aus dem Training nicht umsetzen.“

Das Team aus Andernach war mit zwei Audi RS3 LMS TCR für die Niederländer Maurits Sandberg (Gorinchem) und Niels Langeveld (Sassenheim) sowie einem VW Golf GTI TCR für Kai Jordan (Wolfsburg) in die Magdeburger Börde gereist.

© JEB | Zoom
Im freien Training glänzte die racing one-Mannschaft mit schnellen Rundenzeiten. Jordan war schnellster VW-Golf-Pilot und auch die Zeiten der beiden Niederländer waren stark. Doch im ersten Qualifying passte dann nicht viel. Jordan wurde zweimal in seiner schnellen Runde von einer roten Flagge gestoppt. So blieb ihm nur ein enttäuschender 30. Startplatz knapp vor Sandberg. Langeveld, amtierender Seat Leon Eurocup-Meister, bekam seine schnellste Rundenzeit gestrichen, da er die Streckenbegrenzungen überfahren hatte. Deshalb durfte er nur von Startplatz 13 ins Rennen gehen. Kohlhaas: „Das war sicher nicht das erhoffte Ergebnis. Der Speed war da, aber die Fahrer konnten es nicht umsetzen. Doppelt ärgerlich war, dass das zweite Qualifying abgesagt wurde und so die Piloten auch im zweiten Rennen aus den hinteren Regionen starten mussten. In dem 42 Teilnehmer großen Feld sind die Startpositionen natürlich extrem wichtig.“

In den Rennen lief es dann für racing one etwas besser. Langveld konnte Lauf 1 seine Position noch um einen Rang verbessern und als Zwölfter ins Ziel kommen. Jordan startete eine tolle Aufholjagd und verbesserte sich bis auf Platz 18. Sandberg kam auf Rang 28 ins Ziel.
In Rennen 2 wiederholte Jordan seine starke Leistung und brachte den VW Golf bis auf Platz 15 nach vorn. Kohlhaas: Schade, was wäre möglich gewesen, wenn er einen besseren Startplatz gehabt hätte.“ Langeveld musste nach einem Verbremser in aussichtsreicher Position aufgeben. Sandberg belegte nach einer unverschuldeten Berührung mit anschießendem Ausritt nur Platz 35.

Fazit von Teamchef Kohlhaas: „Wir waren in Oschersleben besser als die Rennergebnisse es aussagen. Der Speed war da, wie wir im Training bewiesen haben. Jetzt müssen wir daran arbeiten, auch in den Rennen die entsprechenden Resultate zu erzielen.“


JEB / JM


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