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24H TCE Series: Bonk motorsport fuhr auf Platz neun beim 24h-Rennen in Barcelona

Starke Vorstellung in Spanien

05.09.2017 (Speed-Magazin.de) „Wir können mit unseren Auftritt beim 24h-Rennen von Barcelona (Spanien) zufrieden sein. Wir waren konkurrenzfähig und sehr dicht dran an unseren selbst gesteckten Zielen. Leider hat bei uns das Glück nicht so recht mitgespielt. Deshalb gab es am Ende nur einen neunten Platz im Gesamtklassement“, stellte Michael Bonk, Teamchef von Bonk motorsport, am Ende des Langstreckenrennens in Spanien fest. Bonk motorsport brachte in Barcelona zwei Audi RS3 LMS TCR an den Start. Das erste Auto von Herrmann Bock, Max Partl und Philip Ellis kam auf Position neun ins Ziel. Der zweite Audi von Axel Burghardt, Volker Piepmeyer und Michael Bonk musste zur Rennhalbzeit mit Kühlungsproblemen stehen bleiben.

Über 40 Tourenwagen und GT4-Fahrzeuge waren am Start. Im Training konzentrierte sich Bonk motorsport darauf, die beiden Audi auf das Rennen vorzubereiten. Nach dem Qualifying stand der Audi von Bock/Partl/Ellis auf Startplatz vier der TCR-Klasse und Rang sieben in der Gesamtwertung. Das Auto von Burghardt/Piepmeyer/Bonk fuhr von Position 17 los. Bonk: „Das waren die Startplätze, die wir uns erhofft hatten. Die gefahrenen Zeiten waren in Ordnung.“

Direkt nach dem Start etablierte sich der schnellere Audi in der Spitzengruppe und übernahm zeitweise sogar die Gesamtführung. Der zweite Audi fuhr konstant seine Runden und behauptete den Platz im Mittelfeld. Doch dann erwischte der schnellere Audi eine kleine Pechsträhne. Zunächst streike beim Boxenstopp die Tanksäule, was viel Zeit kostete. Anschließend explodierte die Bremsscheibe vorn rechts. Damit war das Auto aus der Spitzengruppe raus. Bonk: „Schade, es wäre mehr möglich gewesen. Zu Beginn und zum Ende des Rennens gehörte der Bonk-Audi stets zu den schnellsten Wagen im Feld. Aber bei einem Langstreckenrennen braucht es auch ein wenig Glück.“

Das fehlte auch dem zweiten Bonk-Auto, das zur Halbzeit mit Kühlerproblemen an der Box vorfuhr. Nach intensivem Check entschied das Team, das Auto zurückzuziehen. Bonk: „Einerseits hätte eine Reparatur sehr lange gedauert. Anderseits war das Risiko sehr hoch, dass ein Folgeschaden noch viel mehr kaputt gemacht hätte.“


JEB / JM


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