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United SportsCar Championship: Marco Seefried jubelt beim „Petit Le Mans“ erneut auf dem Podium

John Potter, Marco Seefried und Andy Lally (von links nach rechts)

08.10.2014 (Speed-Magazin.de) Im amerikanischen Rennsport ist Marco Seefried weiterhin in der Erfolgsspur. Der Wemdinger belegte am vergangenen Wochenende beim Saisonfinale der Sportwagenserie USCC in Road Atlanta im Porsche 911 GT America den dritten Rang. Für den 38-Jährigen geht damit eine überaus erfolgreiche USA-Saison zu Ende: Bei all seinen Einsätzen in Amerika stand Seefried 2014 auf dem Treppchen.

„Das war eines der schwierigsten Rennen meiner Karriere und ein sehr harter Einsatz für uns. Daher bin ich einfach nur glücklich über dieses Ergebnis“, strahlte Marco Seefried nach der Siegerehrung. Doch bevor er mit seinem Team Magnus Racing wieder die Sektkorken knallen lassen durfte, erlebte der Porsche-Pilot einen echten Krimi. Mit seinen Teamkollegen John Potter und Andy Lally hatte er sich im Verlauf des zehnstündigen Langstreckenrennens auf den dritten Rang nach vorn gearbeitet. In der letzten Runde schien der Erfolg dann allerdings in Gefahr, weil Lally von einem Konkurrenten abgedrängt wurde und auf Platz vier zurückfiel. Nur wenige Kurven später wendete sich das Blatt wieder und der Amerikaner fuhr schließlich als Dritter ins Ziel.

Bei dem Rennen im März startete er ebenfalls für Magnus Racing
Bei dem Rennen im März startete er ebenfalls für Magnus Racing
© Sean Heckman | Zoom
„Wir wussten von vorneherein, dass in einem Zehn-Stunden-Rennen alles möglich ist. Dass es am Ende aber so eng werden würde, damit hatten wir nicht gerechnet. Wir haben an diesem Wochenende alles richtig gemacht“, freute sich Seefried, der es bei den schwierigen Bedingungen nicht leicht hatte: „Die Strecke ist relativ kurz, bei über 50 Autos war das Überholen daher enorm schwierig.“ Mit einer beeindruckenden Leistung gelang es dem Routinier und seinen Teamkollegen trotzdem, von Startplatz neun auf das Podium vorzufahren.

Marco Seefried blickt nun auf eine tolle Saison in Amerika zurück, die er 2015 fortsetzen möchte. Zunächst geht es für den 38-Jährigen jedoch weiter nach Shanghai, wo bereits am kommenden Wochenende das nächste Rennen der Asian Le Mans Series ausgetragen wird.


Markus Plützer / DW


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