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Mit den 12 Stunden von Bathurst startet die International GT Challenge powered by Pirelli

29.01.2019 (Speed-Magazin.de) Die 12 Stunden von Bathurst, der Klassiker des australi-schen  Tourenwagen-  und  GT-Sports,  markiert  am  kommenden  Wochenende  den Start der Intercontinental GT Challenge powered by Pirelli. Die Meisterschaft gehört zur Spitze des GT-Rennsports. In der Saison 2019 finden erstmals fünf Rennen auf fünf  Kontinenten  statt:  Bei  jedem  Rennen  besteht  das  Teilnehmerfeld  aus  Super-sportwagen, gefahren von  einigen  der besten  GT-Piloten der Welt und  exklusiv mit Reifen  von  Pirelli  ausgestattet.  Mit  ihnen  stellte  Christopher  Mies  im  vergangenen Jahr in einem Audi R8 mit 1,59.291 Minuten den aktuellen Rundenrekord in Bathurst auf.

Die Herausforderung
Der Mount Panorama Circuit in Bathurst ist aufgrund seiner erheblichen Höhenunter-schiede und anspruchsvollen Passagen bei Fahrern wie Fans gleichermaßen beliebt. Die obere Sektion (oft als Der Berg bezeichnet) schlängelt sich mit wenig Spielraum zwischen Mauern hindurch, während der untere Streckenabschnitt mit hoher Ge-schwindigkeit befahren wird und von den Fahrern viel Mut und Engagement erfor-dert.

Die Konkurrenten
41 Autos stehen auf der Teilnehmerliste der 12 Stunden von Bathurst 2019. Davon gehören 28 Autos in der Top-GT3-Kategorie. Audi, Bentley, BMW, Mercedes-AMG und Porsche nehmen an der kompletten Intercontinental GT Challenge Saison teil und senden Werkspiloten nach Bathurst. Das Team von Audi wird vom Trio Chris-topher Mies, Christopher Haase und Markus Winkelhock angeführt, während Bentley ein sechsköpfiges Team schickt, zu dem unter anderen Jules Gounon und Andy Soucek gehören. Für BMW startet der FIA GT Weltcup-Sieger Augusto Farfus und Chaz Mostert, der im vergangenen Jahr in Bathurst auf der Pole Position stand. Mer-cedes-AMG hat den amtierende Interkontinental-GT-Champion Tristan Vautier und Blancpain GT-Champion Raffaele Marciello in seinen Reihen. Romain Dumas gehört zum neuen Team des zweimaligen Le-Mans-Siegers Earl Bamber, das mit zwei Por-sche startet. Hinzu kommen lokale Fahrer und Bathurst Spezialisten, darunter Craig Lowndes, Jamie Whincup und Shane van Gisbergen, die auf Mercedes starten. Ein weiteres Highlight des Starterfeldes ist der ehemalige Champ Car Champion Paul Tracy in einem Ford Mustang.

Der Reifen
Zum ersten Mal setzt Pirelli in Bathurst seinen P Zero DHD2 Slick-Reifen ein. Er wurde speziell für den GT-Rennsport entwickelt hat und sich in zahlreichen Meister-schaften auf der ganzen Welt bewährt. Er wird ausschließlich mit einer harten Mi-schung geliefert. Sie wird den Anforderungen der Strecke gerecht und bietet zugleich die Möglichkeit für Doppelstints. Bei Nässe kommen Regenreifen zum Einsatz.

Die Strategie
Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind Safety-Car-Phasen ein Charakteristikum der Strecke von Bathurst und daher oft bestimmend für das Entwickeln der idealen Stra-tegie. Die Anpassungsfähigkeit des DHD2-Reifens sollte den Teams dabei helfen, alle Eventualitäten zu meistern. Weil das Rennen im australischen Sommer um 05:45 Uhr morgens beginnt und bis zum späten Nachmittag dauert, können die Au-ßen- und Streckentemperaturen um 15 Grad Celsius oder mehr schwanken. Das be-einflusst den Verschleiß und den Leistungsabfall der Reifen. Obwohl Bathurst ein Langstreckenrennen ist, endet es stets mit einem Endspurt. Daher müssen die Teams ihre Strategien so anlegen, dass sie Reserven für den letzten Sprint haben.

Kommentar von Matteo Braga, Circuit Activity Manager Pirelli: “Die 12 Stunden von Bathurst bündeln sämtliche wichtigen Herausforderungen des GT-Wettbewerbs in einem Rennen. Die legendäre Strecke ist für ihre hohen Anforde-rungen und spannende Wettkämpfe bekannt. Präzision und Selbstvertrauen sind erforderlich und rücken die Reifen in den Fokus. Pirelli hält hier den Gesamtrunden-rekord. Erstmals setzten wir den DHD2 in Australien ein. Er ist Teil der Reifenstrate-gie, die sämtliche Intercontinental GT Challenge Rennen vereinheitlicht. In den ver-gangenen Jahren waren die Witterungsbedingungen meist sonnig, allerdings gab es auch einige Extreme hinsichtlich hoher und niedriger Temperaturen."


Pirelli


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