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International GT Open: Norbert Siedler freut sich über Platz vier beim Lexus-Debüt

Tiroler holt in Budapest wichtige Meisterschaftspunkte für Farnbacher Racing

03.07.2017 (Speed-Magazin.de) Bei seinem ersten Einsatz im Lexus RC F GT3 überzeugte Norbert Siedler mit einer starken Leistung. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Dominik Farnbacher sicherte er sich den vierten Platz im Sonntagsrennen der International GT Open auf dem Hungaroring. Am Tag zuvor hatte das Duo die Ziellinie mit einem gebrochenen Stabilisator auf dem 15. Platz überquert.

„Dieses Rennen hat mal wieder richtig Spaß gemacht“, freute sich Norbert Siedler nach dem Fallen der Zielflagge am Sonntag. An den vergangenen Wochenenden war der Tiroler immer wieder von technischen Defekten gestoppt worden. „Heute lief alles nach Plan. Als ich nach dem Fahrerwechsel die Boxengasse verlassen habe, lag ich auf der achten Position. Ich konnte sofort attackieren und die Lücke zu den Vorderleuten schließen“, schilderte der Lexus-Debütant.

Beim 4. Lauf zur VLN wird Siedler wieder im Motul-Porsche von Frikadelli Racing sitzen
Beim 4. Lauf zur VLN wird Siedler wieder im Motul-Porsche von Frikadelli Racing sitzen
© Peter Elbert | Zoom
Mit sehenswerten Überholmanövern kämpfte sich Norbert Siedler in der Schlussphase des 70-minütigen Rennens bis auf den vierten Platz nach vorne. Damit verhalf der GT-Spezialist seinem Teamkollegen Dominik Farnbacher zu acht wichtigen Punkten in der Meisterschaft. „Wir sind von Platz zwölf gestartet, mit dem vierten Rang können wir also mehr als zufrieden sein“, betonte Siedler.

Im Rennen am Samstag mussten Norbert Siedler und Dominik Farnbacher noch mit stumpfen Waffen kämpfen. „Wir haben nach dem Rennen festgestellt, dass der Stabilisator an der Hinterachse gebrochen war“, berichtete der 34-Jährige. „Damit waren wir leichte Beute für die Konkurrenz.“ Das erste Rennen beendeten Siedler und Farnbacher daher nur auf dem 15. Platz unter den 24 Startern.

Insgesamt zog Norbert Siedler ein positives Fazit: „Es war eine tolle Erfahrung, den Lexus RC F GT3 zu steuern. Am Sonntag habe ich gemerkt, dass sehr viel Potenzial in dem neuen Fahrzeug steckt. Zurzeit hat der Lexus in der GT Open einen Topspeed-Nachteil, deswegen war das Überholen nicht ganz einfach. Ohne den gebrochenen Stabilisator hätten wir sicherlich auch am Samstag ein Top-Ergebnis holen können. Vielen Dank an Farnbacher Racing, dass sie mich als Vertretung für das Wochenende engagiert haben. Ich wünsche der Mannschaft noch viel Erfolg in der weiteren Saison.“

Nach seinem Gastspiel in der International GT Open geht es für Norbert Siedler zurück ins Tagesgeschäft: Am nächsten Wochenende wird er wieder im Porsche 911 GT3 R vom Frikadelli Racing Team sitzen. Beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife wird sich der Familienvater das Fahrzeug mit einem weiteren Profirennfahrer teilen.


Siedler PR / ND


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