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Intercontinental GT Challenge - 10h Suzuka: Bester Porsche 911 GT3 R startet von Platz sechs

Manthey-Racing, Porsche 911 GT3 R (911): Romain Dumas (F), Frederic Makowiecki (F), Dirk Werner (D)

25.08.2018 (Speed-Magazin.de)  Der Porsche 911 GT3 R des Teams Manthey-Racing nimmt das Zehn-Stunden-Rennen von Suzuka aus der dritten Startreihe in Angriff. Die Porsche-Werksfahrer Romain Dumas, Frédéric Makowiecki (beide Frankreich) und Dirk Werner (Würzburg) qualifizierten sich im Auto mit der Startnummer 911 als Sechste für den dritten Saisonlauf der Intercontinental GT Challenge in Japan. Der 37-jährige Makowiecki fuhr am Samstag im finalen Qualifying auf dem Suzuka Circuit eine Rundenzeit von 2:02,425 Minuten.

Ebenfalls ins Qualifying der besten Zwanzig schafften es die Porsche von Craft-Bamboo Racing und D’station Racing: Kévin Estre erreichte im rund 500 PS starken Kundensport-Renner des Craft-Bamboo-Teams Platz 17. Der Franzose teilt sich die Startnummer 991 am Wochenende mit Werksfahrer-Kollege Laurens Vanthoor (Belgien) und Porsche Young Professional Mathieu Jaminet (ebenfalls Frankreich). Den D’station-Wagen platzierte Earl Bamber (Neuseeland) auf Rang 19. Seine Teamkollegen in Suzuka sind Sven Müller (Bingen) und der Japaner Tomonobu Fujii.

Zwei weitere Porsche 911 GT3 R starten an diesem Wochenende in der Pro-Am-Klasse für Profifahrer und Amateure. Das zweite Auto des asiatischen Teams D’station Racing mit Satoshi Hoshino, Tsubasa Kondo und Jono Lester (Startnummer 77) beendete das Zeittraining auf Rang 32. In der Startnummer 54 von Black Swan Racing greifen Tim Pappas, Jeroen Bleekemolen und Marc Miller ins Lenkrad. Die Paarung erreichte im Qualifying Platz 33. Wie Manthey-Racing bestreitet der Rennstall aus den USA alle vier Rennen der diesjährigen Intercontinental GT Challenge.

Manthey-Racing (911): Dirk Werner (D), Romain Dumas (F), Frederic Makowiecki (F) (l-r)
Manthey-Racing (911): Dirk Werner (D), Romain Dumas (F), Frederic Makowiecki (F) (l-r)
© Porsche | Zoom
Das mehrteilige Zeittraining auf dem 5,807 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs fand bei Sonnenschein und schwülen 34 Grad Celsius statt. Pro Fahrzeug absolvierte jeder Fahrer einen der ersten drei Abschnitte. Die daraus errechnete Durchschnittsrundenzeit bestimmte über den Einzug ins Qualifying der besten Zwanzig. Im vierten und letzten Teil durfte nur ein Fahrer pro Fahrzeug nochmals auf die Strecke gehen; gewertet wurde die jeweils schnellste Runde.

Die Suzuka 10 Hours starten am Sonntag um 10.00 Uhr Ortszeit (03.00 Uhr MESZ). In Europa kann das Rennen nach der Zieldurchfahrt auf der Internetseite der Intercontinental GT Challenge unter www.intercontinentalgtchallenge.com angesehen werden.

Stimmen zum Qualifying
Sebastian Golz (Projektleiter 911 GT3 R): „Diese Qualifikation war sehr aufregend. Vor allem der Verkehr hat die Zeitenjagd zu einer großen Herausforderung gemacht. Erst sah es gar nicht gut aus, als in Q1 die schnellste Runde der Startnummer 911 wegen eines Track-Limit-Verstoßes gestrichen wurde. Da vorher jedoch keine Warnungen ausgesprochen wurden, korrigierte die Rennleitung ihre Entscheidungen vor dem letzten Qualifying. Auch Rundenzeiten anderer Teilnehmer wurden nachträglich wieder für gültig erklärt. Frédéric Makowiecki hat mit seiner Runde im Abschluss-Qualifying gezeigt, dass wir in Suzuka konkurrenzfähig sind.“

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 GT3 R #911): „Normalerweise bieten die Reifen in der zweiten fliegenden Runde die beste Haftung. Da ich im ersten Umlauf jedoch lange keinen Verkehr hatte, entschied ich mich, diesen bis zum Ende voll zu fahren. In der Schikane erwischte ich dann doch etwas Verkehr. Mit freier Fahrt in der zweiten Runde wäre vielleicht sogar Platz drei oder vier möglich gewesen.“

Kévin Estre (Porsche 911 GT3 R #991): „Meine Runde war okay. Wir haben das Fahrzeug vor dem letzten Abschnitt noch etwas besser abstimmen können, doch viel schneller ging es letztlich nicht. Unsere Longrun-Performance ist jedoch gut – und das ist das Wichtigste. Wenn wir im Rennen etwas Glück haben mit den Safety-Car-Phasen, dann werden wir uns über die Distanz nach vorne arbeiten.“

D’station Racing, Porsche 911 GT3 R (7): Tomonobu Fujii (J), Sven Müller (D), Earl Bamber (NZ)
D’station Racing, Porsche 911 GT3 R (7): Tomonobu Fujii (J), Sven Müller (D), Earl Bamber (NZ)
© Porsche | Zoom
Earl Bamber (Porsche 911 GT3 R #7): „Das Qualifying lief gut. Schritt für Schritt haben wir das Auto schneller machen können. Das Ergebnis entspricht natürlich nicht dem, was wir uns vorgestellt hatten. Doch wären wir nur ein Zehntel schneller gewesen, hätten wir Platz zehn geschafft. Insofern gehen wir optimistisch ins Rennen.“

Das ist die Intercontinental GT Challenge
Die Intercontinental GT Challenge ist die erste weltweit ausgetragene Rennserie, in der Fahrzeuge nach dem FIA-GT3-Reglement die Top-Klasse bilden. Sie wurde 2016 von der SRO Motorsports Group um Stéphane Ratel gegründet. Porsche ist hier nicht mit einem eigenen Werksteam am Start, sondern unterstützt Kundenteams mit Werksfahrern und Ingenieuren aus Weissach beim Einsatz des 911 GT3 R. Pro Rennen sind maximal vier durch den Hersteller ausgewählte Fahrzeuge punktberechtigt. Davon sammeln die zwei bestplatzierten am Ende eines Events Zähler für die Hersteller-Gesamtwertung. In der Fahrer-Gesamtwertung hingegen können die Piloten aller vom Hersteller nominierten Autos Punkte erzielen.

4. Februar: Bathurst 12 Hour, Bathurst/Australien
28./29. Juli: 24 Stunden von Spa, Spa-Francorchamps/Belgien
26. August: Suzuka 10 Hours, Suzuka/Japan
28.Oktober: California 8 Hours, Monterey/USA

Punktberechtigte Porsche 911 GT3 R bei den Suzuka 10 Hours:
• #911 (Manthey-Racing)
• #991 (Craft-Bamboo Racing)
• #7 (D’station Racing)
• #54 (Black Swan Racing)


Porsche / JM


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