zur Startseite

IMSA SportsCar Championship: Porsche 911 RSR startet in Kanada aus der zweiten Reihe

Porsche 911 RSR (911), Porsche GT Team: Patrick Pilet (F), Nick Tandy (GB)

06.07.2019 (Speed-Magazin.de) Das Porsche GT Team wird vom vierten Platz in den sechsten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Bowmanville (Kanada) starten. Patrick Pilet sicherte sich im Qualifying im Canadian Tire Motorsport Park eine Position in der zweiten Startreihe. Der Franzose führt die Fahrerwertung gemeinsam mit seinem Werksfahrerkollegen Nick Tandy (Großbritannien) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 derzeit an. Laurens Vanthoor (Belgien), der sich das rund 510 PS starke Schwesterauto (Nummer 912) mit Earl Bamber (Neuseeland) teilt, erreichte im Qualifying den fünften Rang.

Bei sonnigen und warmen Bedingungen warteten die beiden Porsche 911 RSR zu Beginn der Zeitenjagd einige Minuten ab, um von verbesserten Streckenbedingungen und mehr Grip zu profitieren. Zur Mitte des Qualifyings wechselten sich Pilet und Vanthoor kurz an der Spitze des Klassements ab, wurden aber zum Ende der Session von einigen Mitbewerbern verdrängt. Eine finale Attacke blieb ohne Erfolg, weil die Reifen nach zahlreichen Runden nicht mehr die optimale Haftung boten.

Park Place Motorsports: Patrick Long (USA), Patrick Lindsey (USA)
Park Place Motorsports: Patrick Long (USA), Patrick Lindsey (USA)
© Porsche | Zoom
In der GTD-Klasse fuhr das kanadische Porsche-Kundenteam Pfaff Motorsports beim Heimspiel in die dritte Startreihe. Zacharie Robichon (Kanada), der sich den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 9 mit seinem Landsmann Scott Hargrove teilt, fuhr auf den fünften Rang. Im baugleichen, über 500 PS starken GT3-Fahrzeug aus Weissach erreichte Patrick Lindsey Platz sieben. Der Amerikaner teilt sich die Startnummer 73 von Park Place Motorsports mit Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA).

Das Rennen über 2:40 Stunden in Bowmanville startet am Sonntag, 7. Juli, um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 Uhr MESZ). 

Stimmen zum Qualifying
Steffen Höllwarth (Programmmanager IMSA SportsCar Championship): „Das Qualifyingergebnis ist zufriedenstellend. Uns war klar, dass wir über eine einzelne schnelle Runde nicht das beste Auto haben. Unser Tempo über die Distanz stimmt uns aber zuversichtlich für das Rennen. Unsere Longruns im Training waren stark. Mit optimaler Teamarbeit an der Box, perfekter Strategie und starken fahrerischen Leistungen wollen wir im Rennen nach vorne fahren. Dies hat in der Vorwoche in Watkins Glen den Sieg gebracht. In Mosport möchten wir das wiederholen.“

Porsche GT Team: Michael Harvey (Team Manager), Laurens Vanthoor (B)
Porsche GT Team: Michael Harvey (Team Manager), Laurens Vanthoor (B)
© Porsche | Zoom
Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): „Wir müssen mal abwarten, wie sich die Situation im Rennen darstellen wird. Ich denke, wir haben den besseren Reifen für den Rennstart gewählt, während einige Konkurrenten voll auf das Qualifying gesetzt haben. Unser Auto war für die Zeitenjagd nicht optimal eingestellt, aber auf den Longruns ist der Porsche 911 RSR sehr stark. Wir werden gute Chancen im Rennen haben.“

Lauren Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): „Ich bin nicht ganz zufrieden, denn es wäre mehr möglich gewesen. Leider gab es auf meinem schnellsten Umlauf gelbe Flaggen. Dies hat uns einen Startplatz weiter vorn gekostet. Im Rennen werden wir besser sein. Unser Porsche 911 RSR ist stark über die Distanz. Außerdem werfen wir wieder unsere besonderen Stärken Teamarbeit, Strategie und fahrerische Leistung in die Waagschale.“

Zacharie Robichon (Porsche 911 GT3 R #9): „Der fünfte Startplatz ist für uns eine gute Ausgangsposition. Ich denke, ich habe in der Zeitenjagd das Maximum aus unserem Porsche 911 GT3 R herausgeholt. Das Auto hat seine Stärken weniger im Qualifying, sondern vielmehr im Rennen. Mit einer sauberen Fahrt und klugen Taktik ist für uns beim Heimspiel noch alles möglich.“

Ergebnis Qualifying
GTLM-Klasse
1. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 1:13.086 Minuten
2. Blomqvist/De Philippi (GB/USA), BMW 8 GTE, + 0,462 Sekunden
3. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, + 0,718 Sekunden
4. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, + 0,743 Sekunden
5. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, + 0,964 Sekunden

GTD-Klasse
1. Auberlen/Foley (USA/USA), BMW M6 GT3, 1:16.172 Minuten
2. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, + 0,081 Sekunden
3. Farnbacher/Hindman (D/USA), Acura NSX GT3, + 0,181 Sekunden
5. Robichon/Hargrove (CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, + 0,787 Sekunden
7. Long/Lindsey (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, + 0,901 Sekunden


Porsche


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de