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GT4 European Series: PROsport Performance erlebte schwieriges GT4-Wochenende in Brands Hatch

Aus Sicherheitsgründen auf den Start verzichtet

09.05.2017 (Speed-Magazin.de) PROsport Performance erlebte bei der zweiten Veranstaltung der GT4 European Series in Brands Hatch (Großbritannien) ein Wochenende zum Vergessen. Das Top-Auto, der Porsche Cayman GT4 CS von Jörg Viebahn (Deutschland) und Nicolaj Møller Madsen (Dänemark), war nach dem starken Auftritt beim Saisonauftakt in Misano (Italien) mit 32 Kilogramm Zusatzgewicht bedacht worden. In den freien Trainings tastete sich das Duo trotzdem an schnelle Rundenzeiten heran und war am Ende schnellstes Porsche-Team.

Teamchef Chris Esser: „Das Zusatzgewicht hat uns einige Zeit gekostet. Wir haben dann das Beste daraus gemacht und waren vor dem Qualifying mit dem Porsche einigermaßen zufrieden und optimistisch.“

Im Qualifying ging dann alles daneben. Zunächst schaffte es Viebahn nicht, eine optimale Runde auf die Strecke zu bringen. Viebahn: „Wir haben uns mit dem Luftdruck der Reifen vertan.“ Anschließend hatte Møller Madsen einen kapitalen Abflug bei hoher Geschwindigkeit. Esser: „Aufgrund der enormen Fliehkräfte in den schnellen Kurven in Brands Hatch hatten die Porsche unter bestimmten Bedingungen ein Bremsproblem. Bei den hohen Geschwindigkeiten auf dieser Strecke war das ein großes Risiko, wie wir beim Unfall unseres Autos gesehen haben. Da niemand ausschließen konnte, dass dieses Problem jederzeit wieder auftreten kann, haben wir uns entschlossen, den Porsche Cayman GT4 CS aus Sicherheitsgründen zurückzuziehen.“

Der PROsport-Cayman PRO4 mit dem Dänen Kevin Rossel und dem Italiener Alessandro Giovanelli sah in beiden Rennen die Zielflagge, verpasste die Punkteränge aber klar. In Rennen 1 belegten Rossel/Giovanelli Platz 20, in Rennen 2 überquerte das Duo auf Rang 16 die Ziellinie. Für beide Piloten war die anspruchsvolle Piste in Großbritannien Neuland. Entsprechend schwer fiel es die beiden, schnelle Rundenzeiten vorzulegen.


JEB / DW


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