zur Startseite

Ford beendet GT-Programm in WEC und IMSA

Ford beendet sein GT Werksengagement, hat aber Interesse an neuem Hypercar Reglement

20.04.2019 (Speed-Magazin.de) Nach dem 24 Stunden Rennen in Le Mans und nach dem letzten Rennen zur amerikanischen IMSA-Sportwagen Meisterschaft wird Ford sein Werks-Engagement mit dem spektakulären GT beenden. Ob man den Ford GT an Privatteams hergeben wird ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht weiter kommentiert worden. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich das wir dieses Fahrzeug auch in der kommenden Saison sehen werden. 

Beim 24 Stunden Rennen in Le Mans wird ein Ford GT von Keating Motorsport in der GT-Am-Klasse bereits das erste Mal von einem Kundenteam eingesetzt. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das wir den GT auch in der Saison 2019/2020 sehen werden. Ford richtet sein Sportprogramm für die Zukunft neu aus. Mit der Zulassung von Serien basierten Fahrzeugen in der neuen Hypercar Klasse der WEC, ist es für Ford wieder interessant geworden sich diesem Thema zu widmen.

Ford Motorsportchef Mark Rushbrook sieht hierin eine Möglichkeit Motorsport auf höchstem Niveau zu betreiben. „Es ist eine sehr interessante Entwicklung mit den neu angepassten Hypercar Regularien. Es bietet uns die Möglichkeit mit unserem GT in der Top-Klasse anzutreten. Das ist etwas was wir uns überlegen müssen und ob es für unsere Marke Sinn macht.“

Die FIA und der Le Mans Veranstalter arbeiten an einem attraktivem Reglement. So soll nun auf bewegliche Elemente a la DRS-System verzichtet werden. Man will die Rundenzeiten in Le Mans von derzeit 3:24 Minuten auf rund 3:30 Minuten hinbekommen. Die Systemleistung von Verbrennungsmotor und Elektroaggregat soll sich bei 800 PS einpendeln.


Horst Bernhardt


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de