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Erfolgreicher Auftritt von PROsport Performance bei den 12h von Bathurst

Klassensieg mit Porsche Cayman PRO4

10.02.2017 (Speed-Magazin.de) Mit zwei Porsche Cayman PRO4 war PROsport Performance zum 12-Stunden-Rennen von Bathurst nach Australien aufgebrochen. Am Ende gab es nur glückliche Gesichter im Team. Jörg Viebahn (Deutschland), Max Braams (Niederlande), Nicolaj Moller Madsen (Dänemark) und Harrison Jones (Australien) siegten mit dem PROsport-Cayman in der GT4-Klasse und belegten im Gesamtklassement einen starken Rang 23.

PROsport Performance zeigte am gesamten Rennwochenende eine starke Form. Die Cayman gehörten bei allen Trainings zu den Schnellsten der Klasse. Probleme gab es ausgerechnet vor dem Qualifying. Nachdem die Tankanlage in der Box repariert werden musste, wurden die Porsche zu spät vor dem Zeittraining betankt. Das war ein Regelverstoß und deshalb wurden die gefahrenen Zeiten beider Fahrzeuge gestrichen.

Viebahn/Braams/Møller Madsen/Jones mussten vom letzten Startplatz ins Rennen gehen, kämpften sich aber schnell in der Klasse nach vorn. Anschließend gab es während des gesamten Rennens einen harten, aber fairen Zweikampf mit einem KTM X-Bow GT4, der auch höllisch schnell war. Zahlreiche Führungswechsel wurden gezählt. Erst als der KTM zwei Stunden vor Schluss mit technischen Problemen stehenblieb, konnte der PROsport-Cayman entspannt ins Ziel fahren. Auf die restliche Konkurrenz hatte das Quartett drei Runden Vorsprung. Der Porsche lief fast problemfrei und hatte zwischenzeitlich nur ein kleineres Bremsproblem. Der Verschleiß auf dem Berg- und Talkurs war höher als erwartet.

Der zweite Porsche Cayman PRO4 von Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Andy Pilgrim (alle USA) zeigte auch eine starke Vorstellung, allerdings nur bis zum Zeittraining. In allen freien Trainings konnte das Quartett nach einer Eingewöhnungsphase die Zeiten der Konkurrenz mitgehen. Nach einem Unfall im Qualifying wurde der Cayman allerdings aus Sicherheitsgründen zurückgezogen. Eine ordnungsgemäße Reparatur war bis zum Start nicht mehr zu gewährleisten.

Teamchef Chris Esser: „Als amtierender GT4-Europameister hier im internationalen Wettbewerb zu gewinnen, hat für uns eine große Bedeutung. Letztes Jahr sind wir mit Unfall ausgeschieden, dieses Jahr haben wir nach einem harten Rennen die Nerven behalten und gewonnen.“

Jörg Viebahn: „Es war anstrengend und lange Zeit ein harter Kampf. Aber umso glücklicher bin ich, dass wir es zum Schluss geschafft haben. Es war sehr heiß und durch die zahlreichen schnelleren GT3-Autos auf der engen Strecke durfte man sich keinen Konzentrationsfehler leisten.“

Harrison Jones: „Ich bin glücklich über das Ergebnis. Ich bin von dem Team toll aufgenommen worden. Der Porsche war perfekt vorbereitet. Wir konnten die Pace der Konkurrenz über die gesamte Distanz mitgehen und waren auch zum Schluss noch richtig schnell.“


JEB Presse / DW


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