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24h Spa 2019: Porsche Stimmen zur Super Pole

Porsche geht von Startreihe eins in den 24-Stunden-Klassiker

27.07.2019 (Speed-Magazin.de) Beim 24-Stunden-Klassiker von Spa-Francorchamps gehen 248 Fahrer in 72 Autos an den Start. Insgesamt elf Marken sind bei der 71. Auflage des Ardennen-Marathons vertreten, der als größtes und wichtigstes GT3-Event der Welt gilt.



Sportwagen: 24 Stunden Spa 2019
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Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R: „Das war ein aufregendes Qualifying. Die Performance aller Fahrzeuge lag sehr nah beieinander. Laurens ist eine fantastische Runde gefahren und lag nur wenige Tausendstel hinter dem Schnellsten. Die Super Pole hat gezeigt, dass wir bei der Musik sind. Wir waren auf den Punkt da und können um den Sieg mitfahren. Jetzt müssen wir die Fahrzeuge auf das Rennen vorbereiten. Das Wetter wird viele Überraschungen liefern, denn wir rechnen mit wechselnden Bedingungen. Wir müssen also zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Reifen, dem richtigen Luftdruck reagieren, um die beste Performance abrufen zu können.“

Timo Bernhard, Teambesitzer KÜS Team75 Bernhard und Fahrer (Porsche 911 GT3 R #117): „Die erste Startreihe ist ein Traum und eine ideale Ausgangsposition für das Rennen. Das war eine super gute Performance von Laurens, die uns viel Vertrauen gibt. Von außen mit zu fiebern ist für mich immer noch neu. Aber als Fahrer und Teambesitzer erlebe ich jetzt beide Seiten. Wir gehen ab sofort in den Renn-Trim und sind bereit für die 24 Stunden von Spa.“

Laurens Vanthoor (Porsche 911 GT3 R #117): „Das war super, wir stehen in der ersten Reihe. Natürlich ist es persönlich bitter, wann man lange Zeit in der Super Pole führt und dann kurz vor Ende mit gerade einmal 17 Tausendstelsekunden verliert. Dennoch ist es eine gute Ausgangsposition für das Rennen, und nur das zählt.“

Nick Tandy (Porsche 911 GT3 R #998): „Das hat richtig Spaß gemacht. Es ist immer klasse, an einer Qualifying-Session teilzunehmen, in der nur noch die besten und schnellsten Autos aufeinandertreffen. Es ist ein großartiges Ergebnis für Porsche, mit zwei GT3 R in den Top Fünf zu sein. Mein Team Rowe Racing hat eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt – wir haben uns mit allen drei Autos unter den ersten Zwölf platziert.“

Mathieu Jaminet (Porsche 911 GT3 R #98): „Die Runde war gut, aber leider nicht super gut. Im Vergleich zu gestern konnten wir uns verbessern und starten in der ersten Gruppe mit den wirklich schnellsten Fahrzeugen. Aber bei einem 24-Stunden-Rennen bedeutet das nicht so viel. Es ist toll, dass drei Porsche GT3 R in den Top Ten gelandet sind. Wir hatten noch etwas Luft nach oben, und ich freue mich auf den Fight mit den Konkurrenten im Rennen.“

Kévin Estre (Porsche 911 GT3 R #20): „Startplatz elf ist okay. Wir sind grundsätzlich zufrieden, weil wir bisher auf das Rennen und nicht auf das Qualifying hingearbeitet haben. Wir sind sicher, dass wir mit einer guten Abstimmung starten und das ist das Wichtigste.“

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R #99): „Ich bin nicht zufrieden mit meinen beiden schnellen Runden. Leider konnte ich heute nicht das Maximum herausholen. In der Super Pole war die Fahrzeug-Balance im Gegensatz zum Warm-Up ganz anders, und ich konnte schwer einschätzen, wie stark ich pushen kann. So habe ich hier und da ein paar Zehntelsekunden verloren. Wir gehören aber zu den besten 20 und haben gute Chancen für das 24-Stunden-Rennen.“

Klaus Bachler (Porsche 911 GT3 R #54): „Wir hatten ein relativ schwieriges Qualifying, weil wir nicht die richtige Balance für das Fahrzeug finden konnten. Wir freuen uns, dass es morgen endlich mit dem Rennen losgeht und werden alles daransetzen, Plätze gut zu machen. In 24 Stunden ist sehr viel möglich.“


Porsche


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