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24h Series: WTM-Racing fuhr beim 24-Stunden-Rennen in Portimao auf Platz zwei

Spitzenplatz für Wochenspiegel-Ferrari

01.09.2017 (Speed-Magazin.de) Am Ende feierte das Wochenspiegel Team Monschau (WTM-Racing) einen tollen zweiten Platz. Nach einer tadellosen Leistung  beim 24-Stunden-Rennen in Portimao (Portugal) musste sich das WTM-Quartett Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Nico Menzel im Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 nur dem Ferrari 488 GT3 von der Scuderia Praha geschlagen geben. Georg Weiss nach der Siegerehrung: „Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Wir konnten das Rennen lange Zeit offen halten und haben sogar viele Stunden geführt. Aber am Ende haben dann einige Kleinigkeiten über den Sieg und Platz zwei entschieden.“

Bereits im den verschiedenen Trainingssitzungen zeigte WTM-Racing eine starke Vorstellung. Bei den privaten Tests am Donnerstag war der Wochenspiegel-Ferrari mit einer Rundenzeit von 145,400 Minuten sogar das schnellste Auto. Im freien Training am Freitag fuhr die Wochenspiegel-Mannschaft auf Rang vier. Im entscheidenden Qualifying stellte Krumbach den Ferrari mit einer Rundenzeit von 1.45,187 Minuten auf Startplatz fünf. Krumbach: „Wir waren ein wenig zu vorsichtig unterwegs. Ich bin davon ausgegangen, dass bei einem Überfahren der Streckenbegrenzung die schnellste Runde gestrichen wird. Es wurde aber nur jeweils die entsprechende Runde nicht gewertet. Aber trotzdem war das Qualifying in Ordnung, die Zeitabstände waren gering.“ Georg Weiss: „Wir haben uns in der Spitzengruppe etabliert. Das Rennen ist lang, es kann viel passieren.“ Im abschließenden Nachttraining fuhr das Team auf Rang fünf.

Oliver Kainz:
Oliver Kainz: "Ein rundherum gelungenes Wochenende."
© Schmitz | Zoom
Am Samstag ging das Feld bei strahlendem Sonnenschein dann pünktlich um 15.30 Uhr Ortszeit auf die 24-Stunden-Distanz. Kainz überstand als erster Fahrer die Startwirren unbeschadet und etablierte den Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 schnell in der Spitzengruppe. Nach drei Stunden übernahm das Team erstmals die Spitzenposition, die in der Folge aufgrund der unterschiedlichen Rhythmen der Tankstopps häufig wechselte.

Bald entwickelte sich an der Spitze ein harter Zweikampf mit dem Ferrari 488 GT3 von der Scuderia Praha. Der Fight hielt fast über die gesamte Distanz an, dabei wechselte immer wieder die Führung und der Abstand betrug nie mehr als zwei Minuten. WTM-Racing kam problemlos durch die Nacht. Weiss: „Der Ferrari ist über die gesamte Distanz ohne eine einzige Schwierigkeit gelaufen. Dazu hat das Fahrerquartett toll harmoniert und einen guten Job gemacht.“

Jochen Krumbach:
Jochen Krumbach: "Das war guter Motorsport."
© Schmitz | Zoom
Am Ende hatte der GT3-Ferrari von der Scuderia Praha dann die Nase vorn. Weiss: „Kurz vor dem Ende hatte der gegnerische Ferrari bei den letzten Stopps ein wenig mehr Glück als wir. Dadurch sind wir in Rückstand geraten. Aber insgesamt war es sehr knapp.“ Nach 24 Stunden oder 719 Runden hatte der zweitplatzierte Wochenspiegel-Ferrari im Ziel knapp sechs Minuten Verspätung. Weiss: „Es war eine tolle Veranstaltung mit einem echten Happyend.“

Stimmen
Georg Weiss
Wir sind total zufrieden mit der Mannschaftsleistung und der Zuverlässigkeit des Ferrari. Wir werden in dieser Serie sicherlich noch einmal starten.

Oliver Kainz
Ein rundherum gelungenes Wochenende. Portimao war eine anspruchsvolle Rennstrecke, das Rennen hat großen Spaß gemacht und am Ende haben wir auch noch ein gutes Ergebnis eingefahren.

Jochen Krumbach
Das war guter Motorsport. Wir haben fast das gesamte Rennen auf der Strecke um die Spitzenposition gekämpft. Auch wenn es am Ende nicht ganz zum Sieg gereicht hat, war es eine klasse Veranstaltung.

Nico Menzel
Es war toll, wie ich als Youngster sofort in das Team integriert wurde. Und es war ein schönes Erlebnis am Ende auf dem Siegerpodest zu stehen.


JEB / DW


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