zur Startseite

24h Series: PROsport Performance - Tolle Saison in der 24h Endurance Series

P10 und Klassensieg für PROsport Performance beim 24h-Rennen von Portimao

01.09.2017 (Speed-Magazin.de) PROsport Performance erlebte ein erfolgreiches Finale der 24h Endurance Series in Portugal. Beim 24h-Rennen von Portimao, dem sechsten Langstreckenrennen in dieser Saison, kam der PROsport-Porsche 991 GT3 Cup zum sechsten Mal ins Ziel und gewann erneut die Klasse. Teamchef Chris Esser: „Unser Team hat wieder eine starke Leistung gezeigt. Leider hat es nicht ganz zum Titelgewinn in der Serie gereicht.“

Beim Finale in Portugal mussten die US-Amerikaner Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Andy Pilgrim mit dem Cup-Porsche erstmals in der Klasse SP2 starten, da die Porsche-Cup-Klasse nicht ausgeschrieben war. Teamchef Esser: „Die Klasse war stark besetzt, trotzdem hatten wir das Ganze von Beginn an im Griff.“ Bereits im Training dominierten die US-Amerikaner die Konkurrenz. Im Qualifying fuhr das Quartett als bestes Nicht-GT3-Auto mit mehr als 1,5 Sekunden Vorsprung auf Startplatz 13.

Im Rennen gab es keinerlei Probleme. Von Beginn an führten Putman, Espenlaub, Foster und Pilgrim die Klasse an und etablierten sich in den Top 10. Esser: „Erneut lief der Porsche über 24 Stunden wie ein Uhrwerk und auch die Fahrer machten keinen Fehler.“ Im Ziel belegte das Porsche-Quartett Platz zehn und gewann die Klasse mit über zehn Runden Vorsprung. Das reichte leider nicht zum Fahrertitel, denn ein GT3-Team war am Ende nach Abzug der Streichresultate einen kleinen Tic besser.

Trotzdem kann PROsport Performance auf eine extrem erfolgreiche Saison in der 24h Endurance Series zurückblicken. Teamchef Esser: „Unsere Mannschaft hat in diesem Jahr mit ihrer Zuverlässigkeit überzeugt. Bei den drei 24h-Rennen und den drei 12h-Rennen hatten wir keinen technischen Defekt. Dazu haben wir fünf Klassensiege geholt und waren stets das beste Nicht-GT3-Auto. Natürlich hatten auch die Fahrer einen großen Anteil am Erfolg.“

Das sahen auch die US-Amerikanischen Fahrer so. Stellvertretend für das Quartett äußerte sich Putman: „Wir haben eine tolle Saison erlebt. Wir sind bei allen Rennen ins Ziel gekommen und haben fünfmal die Klasse gewonnen. Leider hat das nicht gereicht, um die Fahrermeisterschaft zu gewinnen. Aber wir sind trotzdem mit unserem Abschneiden glücklich und zufrieden.“


JEB / DW


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de