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24h Series: Precote Herberth Motorsport - Zwischenfall in Portimao verhindert Meistertitel

In Führung liegend schied die Mannschaft in Portimão vorzeitig aus

28.08.2017 (Speed-Magazin.de) Mit drei Langstrecken-Siegen im Gepäck reiste die Mannschaft von Precote Herberth Motorsport zum finalen Wertungslauf der 24H Series ins portugiesische Portimão. Mit Aussichten auf den Meistertitel startete das Team in das 24-Stunden-Rennen. Doch eine Beschädigung am Fahrzeug kostete der Mannschaft die Chancen auf einen weiteren Triumph sowie den Meistertitel.

Nach dem Problem mit der Kühlwasserversorgung beim 12-Stunden-Rennen von Imola, in dem das Fahrerquartett Daniel Allemann, Ralf Bohn sowie Alfred und Robert Renauer die Rennführung ungewollt abgeben musste, wollten die Langstrecken-Asse beim offiziellen Saisonfinale der 24H Series wieder zurückschlagen.

Nach dem Zwischenfall hatte die Porsche-Mannschaft keine Chancen mehr auf den Meistertitel
Nach dem Zwischenfall hatte die Porsche-Mannschaft keine Chancen mehr auf den Meistertitel
© Schmitz/Muhr, Creventic, | Zoom
Startfahrer Robert Renauer, der von Position neun aus ins Rennen ging, fand schnell einen guten Rhythmus und kämpfte sich souverän durch das hart umkämpfte GT3-Feld. Knapp anderthalb Stunden nach Rennbeginn gelang es der Porsche-Mannschaft schließlich, die Führung des Feldes zu übernehmen.

Doch auch in Portugal war das Glück nicht auf Seiten von Precote Herberth Motorsport. Beim Überrunden eines Fahrzeuges musste Ralf Bohn die Ideallinie verlassen und touchierte dabei einen Teil der Streckenbegrenzung. Trotz großem Einsatz der Mechaniker war die Beschädigung des Wagens zu groß und das Team musste den Porsche 911 GT3 R nach zweieinhalb Stunden vorzeitig aus dem Rennen zurückziehen.

Wiederholungstäter: Bei den 24h Paul Ricard verteidigten die Herberth-Piloten ihren Vorjahressieg
Wiederholungstäter: Bei den 24h Paul Ricard verteidigten die Herberth-Piloten ihren Vorjahressieg
© Schmitz/Muhr, Creventic, | Zoom
„Über die Distanz von 24 Stunden kann immer viel passieren, doch dieser Ausfall ist besonders bitter für uns“, resümierte Robert Renauer und fügte hinzu: „Wir haben das Rennen sowohl in der Amateur- als auch Gesamtwertung angeführt und hätten somit die Meisterschaft einfahren können. Doch Zwischenfälle wie diese sind Teil unseres Sports. Für uns heißt es jetzt, weiterzuarbeiten, um in Texas unsere Langstrecken-Saison mit einem 24-Stunden-Sieg zu beenden.“

Bevor die Mannschaft rund um die Zwillingsbrüder Alfred und Robert Renauer vom 11. bis 12. November in die USA aufbricht, stehen am Sachsenring (15. bis 17. September) und auf dem Hockenheimring (22. bis 24. September) die finalen Läufe des ADAC GT Masters auf dem Programm. Anschließend wird das Team das Saisonfinale der Blancpain GT Series in Barcelona (30. September bis 1. Oktober) bestreiten.


just authentic / DW


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