zur Startseite

Rallye Dakar SS5: Stéphane Peterhansel hält den zweiten Gesamtrang

Zwei MINI JCW Buggy in den Top 10

12.01.2019 (Speed-Magazin.de) Die fünfte Etappe brachte die MINI JCW Buggy-Crews von Tacna zurück nach Arequipa. Die beiden Franzosen Stéphane Peterhansel und David Castera erreichten als Dritte das Ziel und halten damit den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Ihre Teamkollegen Cyril Despres und Jean-Paul Cottret (beide FRA) beendeten den Tag auf Platz sechs. Carlos Sainz und Lucas Cruz (beide ESP) verpassten mit Platz elf knapp einen Rang in den Top 10. Allerdings wurde die Prüfung für die nachfolgenden Fahrzeuge am CP3 wegen Nebels abgebrochen. Ein endgültiges Ergebnis folgt.

Peterhansel und Castera konnten fast die gesamte Prüfung über mit der Spitze um die Top-Positionen kämpfen. Doch kurz vor Schluss kostete sie ein FeschFesch-Loch viel Zeit. „Der Beginn der Prüfung war schnell mit einigen FeschFesch-Passagen“, berichtet Peterhansel. „Aber wir kamen gut durch. Dann gab es noch WRC-ähnliche Strecken, die viel Spaß gemacht haben. Alles lief gut, bis 30 Kilometer vor dem Ziel. Da haben wir uns im FeschFesch festgefahren. So eine Art FeschFesch habe ich noch nie gesehen. Es war wie Pulverschnee und als ich ausgestiegen bin, bin ich tief eingesunken. Nani hat uns dann zum Glück geholfen.“

Despres und Cottret kamen zwar als Sechste ins Ziel, sind aber mit ihrem Tag nicht zufrieden. „Heute früh am Strand waren wir gut unterwegs“, erzählt Despres, der in der Gesamtwertung derzeit auf Rang sechs liegt. „Nach etwa 100 Kilometern waren wir in einer steinigen Passage unterwegs und müssen dort einen Stein getroffen haben. Der hat ein Loch in die Bremsleitung geschlagen. Wir mussten anhalten, um das zu reparieren. Später hatten wir ein paar Probleme mit dem Reifendrucksystem. Auch die Bremsen funktionierten nicht mehr einwandfrei. Am Ende im Nebel durch FeschFesch zu fahren, war verrückt.“

Carlos und Cruz hatten heute mit einigem Pech zu kämpfen „Wir waren im FeschFesch unterwegs und plötzlich konnte ich nichts mehr sehen“, so Sainz. „Ich bin dann sehr langsam gefahren, aber leider haben wir uns trotzdem festgefahren. Ein Kamaz hat uns schließlich rausgezogen. Später habe ich mich auf der Neutralisation nochmal festgefahren. Als ich vom Asphalt runterfahren wollte, war das ein tiefes Loch, in dem wir hängengeblieben sind. Da musste mich nochmal ein Kamaz rausziehen. So schaffte ich es nicht rechtzeitig zum Start. Der Tag heute ist einfach zum Vergessen.“

Morgen können sich die Crews beim Ruhetag von den Strapazen der vergangenen Tage erholen.


X-Raid


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de