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Rallye Dakar SS4: Alle MINI JCW Rally in den Top 10

Heute Abend müssen die Crews selbst Hand anlegen

11.01.2019 (Speed-Magazin.de) Auch auf der vierten Wertungsprüfung von Arequipa nach Tacna zeigten die MINI John Cooper Works Rally-Crews eine geschlossene und starke Teamleistung. Jakub `Kuba` Przygonski (POL) and Tom Colsoul (BEL) sicherten sich heute den dritten Rang gefolgt von Joan `Nani` Roma und Alex Haro (beide ESP). Ihre Teamkollegen Yazeed Al-Rajhi (KSA) und Timo Gottschalk (GER) beendeten die vierte Etappe auf Platz sechs. Boris Garafulic (CHI) und Filipe Palmeiro (POR) waren heute auch gut unterwegs und kamen auf Platz neun ins Ziel. Heute Abend müssen die Piloten ohne ihre Mechaniker auskommen. Während sie in Tacna übernachten, blieben die Teams in Arequipa.

Przygonski und Colsoul bleiben weiter in Schlagdistanz zur Spitze. Mit ihrem dritten Tagesrang konnten sie sich in der Gesamtwertung um eine Position verbessern und liegen nun auf Platz vier. „Das war eine lange und harte Prüfung“, fasst es der Pole zusammen. „Auf der gesamten Strecke lagen große Steine – das war hart für das Auto, die Reifen und für uns. Wir haben versucht anzugreifen, aber uns sind ein paar kleine Navigationsfehler unterlaufen. Soweit wir es sagen können, ist das Fahrzeug in einer guten Verfassung. Mal sehen, was wir noch finden, wenn wir es uns genauer anschauen.

Auch Roma und Haro setzen ihre gute Leistung fort und eroberten heute den dritten Rang in der Gesamtwertung. „Es war nicht einfach heute, viel Staub, FeschFesch und Steine. Die Strecke war schon ziemlich zerstört“, berichtet der MINI JCW Rally-Pilot. „Natürlich wollten wir das Auto schonen und vor allem keine Platten bekommen. Auf dieser Strecke war das nicht so leicht. Aber wir sind zufrieden.“

Al-Rajhi und Gottschalk sind mit dem heutigen Tag nicht zufrieden, der für sie sehr ereignisreich war. Sie rutschten in der Gesamtwertung von Rang zwei auf fünf – sind aber immer noch in Schlagdistanz. „Wir hatten eine schwierige Prüfung mit vielen Problemen“, so der Saudi. „Wir hatten uns einmal im FeschFesch festgefahren, da Motorräder im Weg standen. Später mussten wir zwei Mal wegen Reifenschäden stoppen. Dann erwischten wir auch noch ein Motorrad, das ohne Warnung hinter einer Düne stand. Wir haben angehalten, um nachzufragen, ob alles in Ordnung ist. Das alles hat uns viel Zeit gekostet. Es war kein schöner Tag, aber die kommenden Tage werden sicher besser.“

Morgen steht den Piloten ein langer Tag bevor bis sie bei ihren Teams wieder ankommen. Insgesamt müssen sie 714 Kilometer bewältigen davon 450 gegen die Uhr.

Rally Dakar - Ergebnis SS4
1. Nasser Al-Attiyah (QAT) / Mathieu Baumel (FRA) Toyota - 3h 57m 57s
2. Stéphane Peterhansel (FRA) / David Castera (FRA) MINI JCW Buggy - 3h 54m 31s
3. Kuba Przygonski (POL) / Tom Colsoul (BEL) MINI JCW Rally - 4h 06m 18s
4. Nani Roma (ESP) / Alex Haro (ESP) MINI JCW Rally - 4h 07m 21s
5. Sebastian Loeb (FRA) / Daniel Elena (FRA) Peugeot - 3h 51m 12s
6. Yazeed Al-Rajhi (SAU) / Timo Gottschalk (GER) MINI JCW Rally - 4h 12m 43s
7. Cyril Despres (FRA) / Jean-Paul Cottret (FRA) MINI JCW Buggy - 4h 22m 35s
8. Boris Garafulic (CHL) / Filipe Palmeiro (PRT) MINI John Cooper Works Rally - 4h 04m 40s
9. Carlos Sainz (ESP) / Lucas Cruz (ESP) MINI JCW Buggy - 4h 11m 22s
10. Harry Hunt (GBR) / Wouter Rosegaar (NDL) Peugeot - 4h 16m 47s


Rally Dakar - Gesamtergebnis nach SS4
1. Nasser Al-Attiyah (QAT) / Mathieu Baumel (FRA) Toyota - 12h 12m 57s
2. Stéphane Peterhansel (FRA) / David Castera (FRA) MINI JCW Buggy - 12h 21m 52s
3. Nani Roma (ESP) / Alex Haro (ESP) MINI JCW Rally - 12h 33m 48s
4. Kuba Przygonski (POL) / Tom Colsoul (BEL) MINI JCW Rally - 12h 35m 14s
5. Yazeed Al-Rajhi (SAU) / Timo Gottschalk (GER) MINI JCW Rally - 12h 37m 56s
6. Sebastian Loeb (FRA) / Daniel Elena (FRA) Peugeot - 13h 03m 19s
7. Cyril Despres (FRA) / Jean-Paul Cottret (FRA) MINI JCW Buggy - 13h 03m 28s
8. Aron Domzala (POL) / Maciej Marton (POL) Toyota - 13h 41m 34s
9. Boris Garafulic (CHL) / Filipe Palmeiro (PRT) MINI John Cooper Works Rally - 13h 49m 49s
10. Harry Hunt (GBR) / Wouter Rosegaar (NDL) Peugeot - 13h 50m 34s


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