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ADAC Rallye Cup: Die Opel-Junioren starten in der Ewigen Stadt

Das ADAC Opel Rallye Junior Team will beim italienischen Asphalt-Spektakel aufs Podest

16.07.2019 (Speed-Magazin.de) Mit der Rally di Roma Capitale rund um die italienische Hauptstadt wird der Endspurt in der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2019 eingeläutet. Die Rally di Roma Capitale stellt in mehrerlei Hinsicht einen Höhepunkt im Terminkalender der Rallye-Junior-Europameisterschaft (FIA ERC3 Junior Championship) 2019 dar. Da sind zum einen die enorm tückischen Asphalt-Wertungsprüfungen im Hinterland der italienischen Hauptstadt sowie die sich zuspitzende Situation im Kampf um die Europameisterschaft. Da ist aber auch der Zauber Roms, wo am Freitag (19. Juli) ab 19 Uhr der offizielle Showstart der Veranstaltung am Castel Sant´Angelo sowie ein anschließender Korso der Rallye-Fahrzeuge durch die "Ewige Stadt" auf dem Programm stehen. Die Route führt unter anderem auch am berühmten Kolosseum vorbei, dem im Jahre 80 nach Christus fertiggestellten und damit ältesten Amphitheater der Welt.

Doch es sind nicht die vielen Sehenswürdigkeiten Roms, die im Fokus der beiden Junioren aus dem ADAC Opel Rallye Junior Team stehen. Elias Lundberg (21, Schweden) und Grégoire Munster (20, Belgien) peilen nach den zwei Schotter-Abenteuern in Lettland und Polen auf den schwierigen italienischen Asphalt einen Podestplatz an.

Denn auch wenn die momentane Tabellensituation (Lundberg 7., Munster 10.) nicht den Anspruch erfüllt, den das ADAC Opel Rallye Junior Team nach vier Europameistertiteln in Folge an sich selbst stellt, so weiß die Mannschaft rund um Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott doch um das große Potenzial des Opel ADAM R2 – auch und nicht zuletzt auf Asphalt. Und der Wertungsmodus der FIA ERC3 Junior Championship, der zwei Streichresultate vorsieht, womit nur die besten vier Saisonergebnisse in die Jahreswertung eingehen, lässt beiden Opel-Junioren sogar noch mathematische Titelchancen. Bestenfalls 39 Punkte kann ein Pilot bei einem Lauf zur Rallye-Europameisterschaft erobern.

Die Konkurrenz im insgesamt 77 Fahrzeuge umfassenden Feld ist allerdings einmal mehr gediegen. Nicht weniger als 29 R2-Flitzer balgen sich um den Sieg in der Kategorie RC4, elf davon sind in der FIA ERC3 Junior Championship genannt.

An den Tabellenstand verschwendet allerdings keiner der beiden Opel-Youngster einen Gedanken. "Wir freuen uns auf die Asphalt-Prüfungen rund um Rom", sagt Elias Lundberg. "Die bisherige Saison war ziemlich schwierig für uns. Aber wir werden niemals aufhören, hart zu arbeiten und zu versuchen, gute Resultate herauszuholen. Wir hoffen auf eine problemfreie Rally di Roma Capitale und werden versuchen, gemeinsam mit unserem ADAC Opel Rallye Junior Team weitere Erfahrung zu sammeln. Ich würde sagen, weniger als 10 Prozent der Rallyes, die ich in meiner Karriere bestritten habe, liefen auf Asphalt, also gibt es hier noch zu einiges zu lernen. Aber der gute Speed, den wir auf Gran Canaria gezeigt haben, war sehr ermutigend, also kann ich es kaum erwarten, meinen ADAM R2 in Italien ans Limit zu treiben."

Auch Teamkollege Grégoire Munster, der sich gemeinsam mit Beifahrer Louis Louka am vergangenen Wochenende mit einem RC4-Klassensieg bei der Rallye Luxemburg perfekt auf das italienische Asphalt-Spektakel eingestimmt hat, brennt vor Ehrgeiz: "Nachdem wir zuletzt in Polen deutliche Fortschritte auf Schotter gemacht haben, wartet mit den tückischen italienischen Sträßchen nun eine ganz andere Herausforderung auf uns. Ich habe deutlich mehr Erfahrung auf Asphalt, und nach dem vierten Rang auf Gran Canaria ist es nun unser Ziel, diese Platzierung mindestens zu wiederholen oder gar zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass das gesamte ADAC Opel Rallye Junior Team und der ADAM R2 das Zeug dazu haben, um dieses Ziel zu erreichen – auch bei dem unglaublich hohen Leistungsniveau in der FIA ERC3 Junior Championship."

Die Rallye di Roma Capitale führt über eine Gesamtdistanz von 849,72 Kilometern, davon 16 Wertungsprüfungen über 203,40 Kilometer. Los geht’s am Samstagmorgen ab 9.30 Uhr rund um den Servicepark in Fiuggi, etwa 80 Kilometer östlich von Rom. Die erste Etappe endet nach sechs Wertungsprüfungen abends gegen 20 Uhr, die zweite geht am Sonntag zwischen kurz vor 8 Uhr und ca. 20 Uhr über die Bühne.
Eurosport berichtet in täglichen Zusammenfassungen von der Rally di Roma Capitale. Rallye-Fans finden auf der Startseite dieser Website ein Live-Timing.


ADAC Motorsport


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