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Pro Car 2014: Peter Rikli mit zwei Siegen bei Gastauftritt in der DTC-ADAC Procar

Peter Rikli mit zwei Siegen

02.09.2014 (Speed-Magazin.de / ADAC Procar 2014) Bei seinem Gastauftritt in der DTC-ADAC Procar auf dem Nürburgring verbuchte Peter Rikli zwei Siege für sich. Im Cockpit des zweiten Honda Civic FD griff ein alter Bekannter des Teams Rikli Motorsport ins Lenkrad.

Peter Rikli, #12: Stark motiviert zeigte sich Peter Rikli bei seinem ersten Einsatz in der DTC-ADAC Procar in diesem Jahr. Der Quereinsteiger hielt die Konkurrenz in der Division 1 über das ganze Wochenende in Schach. In den Zeittrainings qualifizierte er sich mit großem Abstand für die Pole-Position der beiden Wertungsläufe am Samstag und Sonntag.

Einfach gestaltete sich das Samstagsrennen auf dem Nürburgring nicht. Zu Beginn war der Eidgenosse in spannende Duelle mit den Mini- und Ford-Piloten verwickelt bis es zu regnen begann. Der rote Honda mit der traditionellen Startnummer #12 setzte sich von seinen Verfolgern ab und flog mit neun Sekunden Vorsprung vor Joachim Schirra und Johannes Leidinger ins Ziel.

Das zweite Rennen am Sonntagnachmittag wurde ebenfalls vom typischen Eifelwetter geprägt. Ein wolkenbruchartiger Schauer nach dem zweiten Renndrittel veranlasste die Rennleitung zunächst das Safety Car auf die Strecke zu schicken, kurze Zeit später brachen die Verantwortlichen dasRennen sogar komplett ab. Peter Rikli lag zu diesem Zeitpunkt ebenfalls wieder in Front und freute sich über den zweiten Siegerpokal an diesem Wochenende. Mit ihm zusammen stiegen Joachim Schirra und Franjo Kovac auf das Podium.

Peter Rikli berichtete: "Wir wollten hier einfach einmal wieder Freunde aus der DTC-ADAC PROCAR treffen und uns für die Hilfe bei der Homologation bedanken. Außerdem haben wir die Rennen genutzt, um den neuen Motor zu testen und Daten zu sammeln. Ich freue mich natürlich, dass wir wieder einmal einen DTC-PROCAR-Pokal mit nach Hause nehmen können."

Dario Pergolini, #11: Teamkollege von Peter Rikli war an diesem Wochenende Dario Pergolini, der für eine Veranstaltung Rikli-Pilotin Andrina Gugger vertrat. Für den Liechtensteiner, der vor einigen Jahren einen Alfa 147 in der Serie pilotierte, stand der erste Einsatz auf einem Honda-Rennboliden auf dem Programm.

Obwohl er zuvor keinerlei Tests auf dem Civic bestreiten konnte, fand er sich schnell mit seinem Arbeitsgerät zurecht. Die Zeitabstände auf Peter Rikli verkürzten sich von Runde zu Runde. Im ersten Zeittraining noch auf der fünften Position, qualifizierte sich der Mann mit der Startnummer #11 im zweiten Zeittraining, mit nur 0,8 Sekunden Rückstand auf den Teamkollegen, auf Rang drei der Startaufstellung.

Der ersten Wertungslauf begann mit einer Schrecksekunde in der ersten Kurve. Ein fulminanter Quersteher kostete Dario Pergolini zwei Positionen, die er auf schwierigen Streckenbedingungen nicht wieder zurückerobern konnte. Er fuhr nach fünfzehn Runden als Siebter ins Ziel und kassierte seine ersten Punkte auf einem Rikli-Honda in der DTC-ADAC PROCAR.

Am Sonntagmittag stieg der rot-weiße Civic perfekt in das Rennen ein und mischte in der Führungsriege mit. Das Rennglück währte jedoch nicht lang. Mit technischem K.O. strandete Dario Pergolini nach zwei Runden im Aus. "Die Radaufhängung ist gebrochen, eine Folge des Vorfalls aus dem Quali", vermutete der Rikli-Pilot, der morgens im Zeittraining von der Konkurrenz in der Schikane abgeschossen worden war. Trotz des frühen Ausfalls zog er eine positive Bilanz: "Mit dem S2000 Civic ein Rennwochenende zu bestreiten, war ein Super-Erlebnis. Obwohl das Ergebnis eher durchzogen ist, habe ich mich mit vielen gute Sektorzeiten in die Zeitentabellen eingetragen. Ich habe mich darüber gefreut, dass Peter und Erwin kurzfristig auf mich zugekommen sind. Sollte sich noch einmal eine solche Konstellation ergeben, wäre ich gern wieder dabei."


Petra Weddige


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